DEG 2010 – 201x

DEGNach zwei akzeptablen Jahren schlidderte die DEG aufgrund des angekündigten und vollzogenen Ausstieg des Hauptsponsors Metro zunächst in den Tabellenkeller. Das Eishockey in Düsseldorf hing am seidenen Faden und letztendlich ist es dem Engagement von einigen, wenigen Leuten zu verdanken, dass die DEG als DEL-Mitglied weiterhin existiert, In dieser Phase profitierte die DEG zwei Mal davon, dass es in der DEL keinen Abstieg gibt.

In der Saison 2014/2015 sendet die DEG wieder ein Lebenszeichen aus, wurde 5. nach der Hauptrunde und kam bis ins Halbfinale der Playoffs.

Saison 2009/2010: Im Viertelfinale Ende

Die Hauptrunde 2009/2010 schlossen die DEG Metro Stars als Sechster ab. Im Viertelfinale machten die Grizzly Adams Wolfsburg mit den Düsseldorfern kurzen Prozess und servierten sie in drei Spielen ab. Meister wurden die Hannover Scorpions vor den Augsburger Panthern. Die Mannschaft 2009/2010 der DEG: Jean-Sebastian Aubin, Matthias Lange (Tor), Korbinian Holzer, Marian Bazany, Marco Nowak, Jannick Woidtke, Ryan Caldwell, Patrick Traverse, Chris Harrington, Tim Schuele, Jason Holland, Francesco Lahmer (Verteidigung), Evan Kaufmann, Brad Tutschek, Patrick Reimer, Rob Collins, Adam Courchaine, Daniel Kreutzer, Martin Hinterstocker, Shane Joseph, Brandon Reid, Diego Hofland, Mark Murphy, Craig MacDonald, Dennis Fischbusch, Thorsten Gries (Sturm). Trainer: Harold Kreis; Co-Trainer: Mike Schmidt; Teamleiter: Walter Köberle; Sportlicher Leiter: Lance Nethery.

Saison 2010/2011: Eisbären erlegen DEG im Halbfinale

Die Hauptrunde 2010/2011 beendeten die DEG Metro Stars als Zweiter. Im Viertelfinale setzte sich die DEG trotz Auftaktniederlage gegen die Mannheimer Adler klar in 3:1 Spielen durch. Im Play Off-Halbfinale war dann Endstation, denn man scheiterte in fünf Spielen kann an den Eisbären aus Berlin. Die Berliner wurden dann auch Meister vor Wolfsburg. Die Mannschaft 2010/2011 der DEG: Jean-Sebastian Aubin , Etienne Renkewitz, Matthias Niederberger (Tor), Marian Bazany, Marco Nowak, Jason Holland, Andy Roach, Andrew Hedlund, Derek Dinger, Sasha Pokulok, Niklas Clusen (Verteidigung), Evan Kaufmann, Patrick Reimer, Rob Collins, Adam Courchaine, Daniel Kreutzer, Martin Hinterstocker,  Diego Hofland, Mark Murphy, Dennis Fischbusch, Tyler Beechey, Simon Danner, Connor James, Mark McCutcheon (Sturm). Trainer: Jeff Tomlinson; Co-Trainer: Tray Tuomie; Teamleiter: Walter Köberle; Sportlicher Leiter: Lance Nethery.

Saison 2011/2012: Chaotisch und lustlos

Die Saison verlief einigermaßen katastrophal – sowohl auf als auch außerhalb des Eises: In der sportlichen Führung herrschte Chaos und die Zukunft des Clubs war aufgrund des Ausstiegs des Hauptsponsors zum Saisonende lange ungewiss. Die Pre-Playoffs überstand die DEG gegen Iserlohn noch, im Viertelfinale der Playoffs ging man aber sang- und klanglos gegen Ingolstadt unter. Meister wurden wieder einmal die Eisbären aus Berlin, die sich im Finale gegen die Adler Mannheim durchsetzten. Die Mannschaft: Jean-Sebastian Aubin, Robert Goepfert (Tor), Marian Bazany, Marco Nowak, Jason Holland, Andy Roach, Andrew Hedlund, Derek Dinger, Rene Kramer (Verteidigung), Evan Kaufmann, Patrick Reimer, Adam Courchaine, Daniel Kreutzer, Martin Hinterstocker,  Diego Hofland, Dennis Fischbusch, Tyler Beechey, Simon Danner, Connor James, Manuel Strodel, Justin Kelly, Jeff Ulmer, Lynn Loyns (während der Saison), Ben Gordon (Sturm). Trainer: Jeff Tomlinson; Co-Trainer: Tray Tuomie; Teamleiter: Walter Köberle; Sportlicher Leiter: Lance Nethery. Im Übrigen war Daniel Kreutzer der einzige Spieler mit einem Vertrag über die Saison hinaus, da die Fa. Metro ihr Sponsoring nach der Spielzeit beendete.

Saison 2012/2013: Ohne Hauptsponsor in den Keller

Trotz des Ausstiegs des Hauptsponsors Metro und der erfolglosen Suche nach einem neuen Hauptsponsor hat es Dank einmaliger Zuwendungen, vieler kleiner und mittlerer Sponsoren sowie Bekenner- und Retterpakete auch in der Saison 2012/2013 DEL-Eishockey in Düsseldorf gegeben. Allerdings war zu befürchten und hat sich auch bestätigt,  dass es Eishockey-Schmalkost geben würde, denn die DEG, wie sie jetzt wieder heisst, konnte “nur” mit einer preiswerten Mannschaft auflaufen. Nur drei Leistungsträger (Bobby Goepfert, Marian Bazany und Daniel Kreutzer) konnten gehalten werden. Aber eins wurde versprochen: Die Jungs würden kämpfen. Und so war es dann auch, allerdings wurde man Letzter. Meister wurden die Eisbären aus Berlin in den Finals gegen die Kölner Haie; übrigens zum Dritten mal in Folge.

Die Mannschaft 2012/2013 der DEG: Robert Goepfert, Björn Linda, Felix Bick, Patrick Klein (Tor), Marian Bazany, Bernhard Ebner, Thomas Gödtel, Henry Martens, Drew Paris, Jannik Woidtke, Marc Zanetti (Verteidigung), Tino Boos, Justin Bostrom, Michael Catenacci, Daniel Fischbusch, Marco Habermann, Alex Henry, Diego Hofland, Daniel Kreutzer, Colin Long, Andreas Martinsen, Nikolaus Mondt, Calle Ridderwall, Travis Turnbull, Manuel Strodel, Ashton Rome (Sturm). Trainer: Christian Brittig. Co-Trainer: Christof Kreutzer. Manager: Walter Köberle.

Saison 2013/2014: Die Schießbude der DEL

Weiterhin ohne Hauptsponsor und nur getragen durch Bürgschaften und sonstige Zuwendungen, verlief die Saison 2013/ 2014 wie die vorherige. Es wurde gekämpft und gefighted, aber viel verloren. So bekleidete man auch nach der Hauptrunde den letzten Tabellenplatz. Dem Trainer wurde Anfang 2014 mitgeteilt, dass man nach Abschluss der Saison auf ihn verzichten werde. Und auch das Urgestein Walter Köberle wurde zum guten Geist für die Mannschaft degradiert. Immerhin, einige Spielerverträge wurden vorzeitig verlängert, aber heisst dies – sorry – für den derzeitigen Chaos-Club DEG ‘was? Meister wurde der ERC Ingolstadt, der sich gegen die Kölner Haie durchsetzte.

Die Mannschaft 2013/2014 der DEG: Robert Goepfert, Stefan Ridderwall, Benedict Roßberg, Niko Stark, Lukas Schaffrath (Tor), Drew Paris, Marc-Anthony Zanetti, Bernhard Ebner, Andrew Hotham (im Saisonverlauf suspendiert), Jonas Noske,  Corey Mapes, Eric Stephan, Fabian Calovi, Hagen Kaisler, Maik Klingsporn, Tilo Schwittek (Verteidigung), Colin Long, Ken Andre Olimb, Justin Bostrom, Jari Neugebauer, Tobias Brazda , Dustin Demuth, Ashton Rome, Andreas Martinsen, Daniel Fischbusch, Manuel Strodel, Daniel Kreutzer, Alexander Preibisch, Nikolaus Mondt, Dominik Daxlberger, Tim Brazda, Marc Philippe Haaf (Sturm). Trainer: Christian Brittig. Co-Trainer: Christof Kreutzer. Manager: Walter Köberle.

Saison 2014/2015: Es tut sich wieder was bei der DEG

Dank zweier Investoren und Gesellschaftern tut sich wieder etwas bei der DEG. Und der neue Trainer Christof Kreutzer hat Geschick bei der Zusammenstellung der Mannschaft bewiesen. Das erfreuliche Ergebnis: Nachdem das Team zwei Mail hintereinander Tabellenletzter in der DEL war, erreichte die DEG nach der Hauptrunde sensationell Platz 5. Das Viertelfinale der Playoffs konnte die DEG gegen die Hambuerger Freezers noch für sich entscheiden, im Halbfinale war dann aber gegen Ingolstadt Ende. Meister wurden die Adler aus Mannheim. Einen Hauptsponsor hat die DEG immer noch nicht; eigentlich unvorstellbar für diesen Traditionsverein.

Der Kader 2014/2015 der DEG: Tyler Beskorowany, Robert Goepfert (nahezu gesamte Saison verletzt), Lukas Lang, Benedict Roßberg (Tor), Shawn Belle, Timothy Conboy, Stephan Daschner, Kurt Davis, Bernhard Ebner, Jakub Ficenec, Hagen Kaisler, Corey Mapes, Jonas Noske, Drew Schiestel  (Verteidigung),  Tim Brazda, Tobias Braszda, “Professor” Rob Collins, Michael Davies (ab Mitte Dezember 2014 wegen Dopingverdacht suspendiert; in den Playoffs wieder spielberechtigt), Dominik Daxlberger, Alexej Dmitriev, Daniel Fischbuch, Daniel Kreutzer, Andreas Martinsen, Niki Mondt, Ken-Andre Olimb, Alexander Preibisch, Manuel Strodel, Alexander Thiel, Travis Turnbull,  Kris Sparre (ab Dez. 2014) (Sturm). Trainer: Christof Kreutzer. Co-Trainer: Tobias Abstreiter.

Saison 2015/2016: Mit umformiertem Team in die neue Saison

Die Saison 2015/2016 verlief für die DEG nicht ganz so erfolgreich wie die vorherige. Ein Highlight war sicherlich, dass das Team erstmals seit 2010 zwischenzeitlich zweimal Tabellenführer war. Am Ende der Hauptrunde wurde wie im Vorjahr ein fünfter Rang erzielt. In den Playoffs schied das Team aber dann im Viertelfinale recht deutlich nach fünf Aufeinandertreffen mit den Grizzlys aus Wolfsburg aus. Deutsche Meister wurde der EHC Red Bull München in einer einseitigen Finalserie gegen Wolfsburg.

Das Team 2015/2016: Felix Bick, Robby Goepfert, Mathias Niederberger, Benedict Roßberg (alle Tor), Timothy Conboy, Stephan Daschner, Kurt Davis, Bernhard Ebner, Jakub Ficenec (Vertrag während der laufenden Saison im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst), Hagen Kaisler, Corey Mapes, Joonas Rönnberg, Tim Schüle (alle Verteidigung), Eugen Alanov, Drayson Bowman (während der Saison verpflichtet), Marcel Brandt, Rob Collins, Alexej Dmitriev, Daniel Fischbuch, Christoph Gawlik, Maximilian Kammerer, Daniel Kreutzer, Eduard Lewandowski, Norm Milley, Chris Minard, Leon Niederberger, Ken-Andre Olimb, Alexander Preibisch, Manuel Strodel, Travis Turnbull (Vertrag während der Saison auf Wunsch des Spielers aufgelöst), David Van der Gulik  (während der Saison verpflichtet) (alle Sturm). Trainer: Christof Kreutzer. Co-Trainer: Tobias Abstreiter. Bereits in der Vorbereitung verletzten sich zwei Spieler schwer: Gawlik erlitt einen Kreuzbandriss (Ausfall für gesamte Saison), Ficenec einen Meniskusschaden und Einriss des Kniescheibenbandes (Vertrag während der Saison aufgelöst).

Saison 2016/2017: Wenn das mal gutgeht

Die Saison 2016/2017 könnte für die DEG schwierig werden, weil ich die Einkaufspolitik nicht nachvollziehen kann. So gleicht der Sturm einer Altherren-Mannschaft. Die Ansammlung von Spielern, die ihren Zenit überschritten haben, ist aus meiner Sicht zu groß. Update: Und es ist nicht gutgegangen. Die DEG hat sich nicht für die Playoff-Spiele qualifiziert, ein herber Rückschlag gegenüber den Vorjahren. Meister wurden wieder die Münchner, die sich wiederum gegen Wolfsburg durchsetzen.

Das Team 2016/2017: Felix Bick, Mathias Niederberger, Benedict Roßberg (alle Tor), Marcel Brandt, Timothy Conboy, Stephan Daschner, Kurt Davis, Bernhard Ebner, Henry Haase, Johannes Huß, Nicklas Mannes, Marco Nowak, Tim Schüle (alle Verteidigung), Alexander Barta, Drayson Bowman, Rob Collins, Adam Courchaine (während der Saison verpflichtet), Alexej Dmitriev, Christoph Gawlik (Vertrag während der Saison aufgelöst), Maximilian Kammerer, Daniel Kreutzer, Eduard Lewandowski, Norm Milley, Chris Minard, Leon Niederberger, Alexander Preibisch, Manuel Strodel, Daniel Weiß, Brandon Yip (während der Saison verpflichtet) (alle Sturm). Trainer: Christof Kreutzer. Co-Trainer: Tobias Abstreiter. Bereits in der Anfangsphase der Saison verletzte sich Daniel Kreutzer schwer.

Saison 2017/2018: Ohne Urgestein Daniel Kreutzer in die neue Saison

Mit meiner Prognose, dass ein Platz im Mittelfeld und die Qualifikation für die Playoffs drin sein sollte, war es wohl nichts. Sang- und klanglos ging die DEG im Jahr 2018 unter und ergab sich in den letzten Spielen ihrem Schicksal. Die Pre-Playoffs wurden verpasst.

Das Team 2017/2018: Dan Bakala, Timo Herden, Mathias Niederberger (alle Tor), Brandon Burlon, Timothy Conboy, Stephan Daschner, Bernhard Ebner, Henry Haase, Johannes Huß, Nicklas Mannes, Kevin Marshall, Marco Nowak, Alexandre Picard (alle Verteidigung), Alexander Barta, Rob Bordson, Darryl Boyce, Marcel Brandt (während der Saison suspendiert und nach Nauheim transferiert), Alexej Dmitriev, John Henrion, Maximilian Kammerer, Lukas Laub, Eduard Lewandowski, Spencer Machacek, Leon Niederberger, Manuel Strodel, Daniel Weiß, Jeremy Welsh (alle Sturm). Trainer: Mike Pellegrims (im letzten Saisondrittel entlassen). Co-Trainer: Tobias Abstreiter, Fitnesstrainer: Danny Beckers.

Saison 2018/2019: Geht es  wieder aufwärts?

Für die Saison 2018/2019 hat das Management das Team der DEG ordentlich umgekrempelt. Insgesamt 14 Spieler haben das Team verlassen, wobei der Abgang von Maximilian Kammerer nach seiner Verpflichtung durch den NHL Club Washington Capitals sehr bedauernswert ist. Ebenfalls 14 Spieler wurden neu verpflichtet, wobei das Nachwuchstalent Alexander Dersch dem Verein direkt wieder abhanden gekommen ist, da er von einem Club der CHL in Kanada gedraftet wurde. In Düsseldorf freut man sich insbesondere über die Rückkehr von Ken André Olimb und Calle Ridderwall, die dem Publikum in der Vergangenheit viel Freude bereitet haben. Ebenfalls ein Rückkehrer ist der neue Trainer, Harold Kreis.

Die Mannschaft 2018/2019: Hendrik Hane, Fredrik Pettersson Wentzel, Mathias Niederberger (alle Tor), Bernhard Ebner, Johannes Huß, Patrick Köppchen, Ryan McKiernan, Nicklas Mannes (bis Nov. 2018), Kevin Marshall, Marco Nowak, Nichlas Torp (seit Jan. 2019), Alexandre Picard  (alle Verteidigung), Alexander Barta, Patrick Buzás, Jaedon Descheneau, Jerome Flaake, Philip Gogulla, John Henrion, Lukas Laub, Christian Kretschmann, Leon Niederberger, Ken André Olimb, Braden Pimm, Stefan Reiter, Calle Ridderwall, Manuel Strodel (alle Sturm). Trainer: Harold Kreis. Co-Trainer: Tobias Abstreiter, Fitnesstrainer: Danny Beckers.

 

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Der Kölner Hai

Bitte nicht fütternDer Tierschutz ist auch dem Verfasser dieser Internetseite ein Anliegen. Gravierende Missstände deckte er nach intensiven Recherchen unweit seiner Heimat im Oppidum Ubiorum, auch bekannt als Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Colonia Agrippina, die Verbotene Stadt oder – einfach – Kölle auf.

Dort fristen die letzten verbliebenen Exemplare des Kölner Hais ein erbärmliches Dasein. Diese kurze Abhandlung über diese Gattung will wachrütteln. Erheben Sie sich zum Protest und zwingen Sie den Kölner in die Knie, um den Kölner Hai zu retten, bevor es vielleicht zu spät ist.

Zu Unrecht wird der Kölner Hai (Carcharhinus colonia) von vielen Mitmenschen, insbesondere von Düsseldorfern, belächelt. Dabei handelt es sich um ein wahrlich seltenes Exemplar. So ergab die jüngst durchgeführte Hai-Zählung, dass lediglich 26 Exemplare dieser unter Schutz stehenden Art im Raum Köln noch ihr Dasein fristen. Seit ihrer Entdeckung 1972 war ihr Leben fast ausnahmslos von Entbehrung und  Rückschlägen geprägt. Ob ihres jämmerlichen Zustandes wird die Gattung oftmals sogar als Kölner Thunfisch (“Thunnus colonias”) bezeichnet.

Kölner Hai 002Verkrüppelte Flossen in Eishockeyschlägerform als Folge unausgewogener
Ernährung. Der Kölner vernachlässigt “seinen” Kölner

Wo ist der Kölner Hai zu finden?

Den Kölner Hai findet man zentral in Köln-Deutz in der Nähe des Rheins. Hier hat der Kölner die Arena Colonia – in der lokalen Sprache Kölnarena genannt – als Heimat für den Hai errichte (Hinweis: Nach Erscheinen dieses Berichts hat der gemeine Kölner die Arena zur Verschleierung seiner unglaublichen Praktiken in Lanxess Arena umbenannt). Den Kölner Hai findet man dort in der Zeit von circa Mitte September bis circa Anfang März. Manchmal ist er auch während der Decertatio Extentus (auf Kölsch: Play Offs) bis April oder sogar Anfang Mai zu sehen. Dies ist aber eher selten der Fall. Den Rest des Jahres gilt der Kölner Hai als vom Erdboden verschluckt.

Kölnarena 002Die Arena Colonia ist unter Experten als Stätte artgerechter Haltung umstritten

Sollten Sie den Kölner Hai einmal besuchen wollen, so nehmen Sie ein prall gefülltes Portmonnaie mit: Bis zu 48 € werden für eine circa 2 1/2-stündige Besichtigung für eine Person fällig. Verpflegung kommt extra. Als Besuchstage empfehlen sich besonders der Freitag und der Sonntag. Bitte erkundigen Sie sich aber vorher, ob der Hai anwesend ist, denn der Kölner schickt ihn aufgrund seiner ungeheuerlichen Geldgier häufiger auf Tournee.

Die EU-Gesundheitsminister informieren:

Koelsch gebraut

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DEG 2000 – 2009

DEGWiederaufstieg – beachtliche Leistungen – aber kleine Brötchen backen. So kann man das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends aus Sicht der DEG beschreiben.

Der DEL laufen die Zuschauer davon und nur wenige Vereine können dies über entsprechende Sponsorengelder kompensieren. Und die DEG gibt nach mehr als 70 Jahren das altehrwürdige Eisstadion an der Brehmstraße auf und zieht in den ISS Dome um; eine durchaus notwendige Maßnahme, die aber bei den Fans nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt.

Saison 1999/2000: Wiederaufstieg als 1. der 2. Liga

In der DEL konnten in der Saison 99/00 die München Barons die Meisterschaft feiern (Finalgegner: Kölner Haie). In der Bundesliga tat das Gleiche die DEG und der Wiederaufstieg war perfekt. Die Meistermannschaft in der Bundesliga: Peter Franke, Marc Dillmann (Tor), Torsten Schmitt, Rafael Jedamzik, Jouni Vento, Sebastian Odenthal, Chad Biafore, Zdenek Travnicek, Andreas Pokorny, Segej Sorokin (Verteidigung), Leo Stefan, Till Feser, Ralf Reisinger, Björn Schönfeld, Anders Gozzi, Maurizio Mansi, Boris Lingemann, Victor Gordiouk, Fabian Brännström, Andreas Brockmann, Torsten Kunz (Sturm). Trainer war Gerhard Brunner, der während der Saison Czeslaw Panek ablöste.

Saison 2000/2001: DEG verpassen Playoffs

Die Meisterschaft der Saison 2000/01 ging nach Mannheim (Finalgegner: München Barons). Die DEG hatte als Aufsteiger keine Chance zur Playoff-Teilnahme und wurde 11. Auf- und Absteiger gab es keine. Die Mannschaft 2000/2001 der DEG: Andrej Trefilov (T), Peter Franke (T), Kristian Antila (T), Torsten Schmitt (T), Rafael Jedamzik (V), Sergej Sorokin (V), Thorsten Kienass (V), Chris Bartolone (V), Ivan Droppa (V), Jeff Ricciardi (V), Mickey Elick (V), Sven Sauer (V), Victor Gordiuk (S), Leo Stefan (S), Maurizio Mansi (S), Ralf Reisinger (S), Till Feser (S), Boris Lingemann (S), Bobo Kühnhauser (S), Lorenz Funk Jr (S), Thomas Schinko (S), Niki Mondt (S), Niklas Sundblad (S), Craig Reichert (S), Gary Shuchuk (S), Clayton Beddoes (S), Björn Schönfeld (S).

Saison 2001/2002: Neuer Hauptsponsor, aber keine keine Playoffs

Die Kölner Haie konnten sich in der Spielzeit 2001/02 über die Meisterschaft freuen, nachdem sie nach der Vorrunde nur Platz 6 belegten. Vize-Meister wurde Mannheim. Die DEG Metro Stars, wie sie ab jetzt heissen, verpassten die Playoff-Teilnahme als 9. nach der Vorrunde nur knapp. Es gab gleich drei Absteiger: Berlin Capitals (sportlich) sowie Moskitos Essen und Revierlöwen Oberhausen durch Lizenzentzug. Der ERC Ingolstadt stieg in die DEL auf. Die Mannschaft 2001/2002 der DEG: Andrej Trefilov (T), Jonas Eriksson (T), Thorsten Schmitt (T), Carsten Gossmann (T), Thorsten Kienass (V), Ivan Droppa (V), Chris Bartolone (V), Christian Proulx (V), Mike Pellegrims (V), Anton Prommersberger (V), Sven Sauer (V), Martin Ulrich (V), Leo Stefan (S), Ralf Reisinger (S), Bobo Kühnhauser (S), Niki Mondt (S), Björn Schönfeld (S), Jean-Francois Quintin (S), Craig Teeple (S), Tim Leahy (S), Tore Vikingstad (S), Robert Burakovski (S), Neil Eisenhut (S), Trond Magnussen (S), Matthias Hart (S), Pascal Adolfs (S), Rainer Zerwesz (S), Udo Schafranski (S), Benjamin Kustermann (S).

Saison 2002/2003: Frühes Aus in den Viertelfinals

Der Titelgewinn der Saison 2002/03 ging an die Krefelder Pinguine (Vize-Meister: Köln). Auch sie waren nach der Vorrunde – wie Köln ein Jahr zuvor – nur Sechster der Tabelle. Die DEG Metro Stars waren nach der Vorrunde sensationell Dritter. Das Team schied aber im Playoff-Viertelfinale gegen den späteren Meister aus. Die Schwenninger Wild Wings verzichteten auf die Lizenz und stiegen ab. Aufsteiger waren die Wölfe Freiburg. Die Mannschaft 2002/2003 der DEG: Andrej Trefilov (T), Alexander Jung (T), Torsten Schmitt (T), Benjamin Flühmann (T), Christian Baader (T), Thorsten Kienass (V), Mike Pellegrims (V), Martin Ulrich (V), Tommy Jakobson (V), Gerhard Unterluggauer (V), Jakub Ficenec (V), Markus Pöttinger (V), Leo Stefan (S), Niki Mondt (S), Jean-Francois Quintin (S), Tore Vikingstad (S), Neil Eisenhut (S), Trond Magnussen (S), Matthias Hart (S), Rainer Zerwesz (S), Bobo Kühnhauser (S), Daniel Kreutzer (S), Jeff Christian (S), Michael Hackert (S), Marc Beaucage (S), Fabian Brännström (S), Udo Schaffranski (S), Xavier Majic (S).

Saison 2003/2004: Nichts Neues bei der DEG

In der Saison 2003/04 konnten sich die Frankfurt Lions vor den Eisbären aus Berlin den Titel sichern. Die DEG Metro Stars wurden als 8. der Vorrunde von den Eisbären Berlin im Playoff-Viertelfinale in vier Spielen abgefertigt. Freiburg stieg gleich wieder ab. Die Grizzly Adams Wolfsburg schafften den Aufstieg in die DEL. Die Mannschaft 2003/2004 der DEG: Andrej Trefilov (T), Alexander Jung (T), Jan Guryca (T), Mike Pellegrims (V), Martin Ulrich (V), Tommy Jakobsen (V), Markus Pöttinger (V), Gerhard Unterluggauer (V), Jeff Tory (V), Alexander Sulzer (V), Tore Vikingstad (S), Trond Magnussen (S), Matthias Hart (S), Bobo Kühnhauser (S), Daniel Kreutzer (S), Fabian Brännström (S), Pat Mikesch (S), Johan Molin (S), Martin Hohenberger (S), Christian Brittig (S), Clayton Young (S), Thomas Jörg (S), Florian Jung (S), Patrick Reimer (S), Marcus Thuresson (S).

Saison 2004/2005: Aus nach der Vorrunde

Den Titel der Saison 2004/05 sicherten sich die Eisbären aus Berlin vor Mannheim. Für die DEG Metro Stars war es eine schwache Saison und nach der Vorrunde war sie mit Platz 10 zu Ende. Den Grizzly Adams Wolfsburg wurde nach nur einem Jahr die Lizenz entzogen. Der Duisburger EV stieg auf. Die Mannschaft 2004/2005 der DEG: Andrej Trefilov (T), Alexander Jung (T), Daniel Petry (T), Mike Pellegrims (V), Martin Ulrich (V), Tommy Jakobsen (V), Markus Pöttinger (V), Jeff Tory (V), Alexander Sulzer (V), Eric Dandenault (V), Tore Vikingstad (S), Trond Magnussen (S), Bobo Kühnhauser (S), Daniel Kreutzer (S), Fabian Brännström (S), Christian Brittig (S), Clayton Young (S), Thomas Jörg (S), Florian Jung (S), Patrick Reimer (S), Klaus Kathan (S), Andrew Schneider (S), Matt Davidson (S), Matt Herr (S), Kevyn Adams (S).

Saison 2005/2006: Holla, die Vize-Meisterschaft

Die Meisterschaft der Spielzeit 2005/2006 ging wiederum an die Eisbären Berlin. Nach einer großartigen Saison wurden die DEG Metro Stars als Dritter der Vorrunde trotz eines kleinen Kaders Vizemeister. Absteiger sind die Kassel Huskies. Der letzte sportliche Aufsteiger in die DEL sind die Straubing Tigers. Die Mannschaft 2005/2006 der DEG: Andrej Trefilov (T), Alexander Jung (T), Daniel Petry (T), Danijel Kovacic (T), Mike Pellegrims (V), Tommy Jakobsen (V), Jeff Tory (V), Alexander Sulzer (V), Marian Bazany (V), Robert Dietrich (V), Todd Reirdon (V), Tore Vikingstad (S), Daniel Kreutzer (S), Fabian Brännström (S), Thomas Jörg (S), Florian Jung (S), Patrick Reimer (S), Klaus Kathan (S), Andrew Schneider (S), Craig Johnson (S), Chris Schmidt (S), Chris Ferraro (S), Peter Ferraro (S). Trainer: Don Jackson; Co-Trainer: Christian Brittig; Teamleiter: Walter Köberle; Sportlicher Leiter: Lance Nethery.

Saison 2006/2007: Aus im Halbfinale

In die Saison 2006/2007 starteten die DEG Metro Stars schwach. Zunächst krebste man am Tabellenende herum. Dann arbeitete die Mannschaft sich sukzessive bis auf Rang 2 nach oben. Im Viertelfinale der Play Offs konnten die Hamburg Freezers noch souverän beiseite geräumt werden. Das Halbfinale brachte dann aber die Ernüchterung: Die Sinupret Ice Tigers aus Nürnberg als krasse Außenseiter beendeten mit 3:1-Siegen die Finalträume der DEG Metro Stars. Souveräner deutscher Meister wurden die Adler aus Mannheim, die Nürnberg in drei Spielen abfertigten. Diese Meisterschaft für Mannheim war mehr als verdient, nachdem die Adler die Tabelle nach der Hauptrunde souverän angeführt hatten. Die Mannschaft 2006/2007 der DEG: Jamie Storr (T), Jochen Reimer (T), Benjamin Voigt (T), Alexander Sulzer (V), Marian Bazany (V), Robert Dietrich (V), Darren Van Impe (V), David Cullen (V), Sean Brown (V), Jean-Luc Grand-Pierre (V), Tore Vikingstad (S), Daniel Kreutzer (S), Thomas Jörg (S), Patrick Reimer (S), Klaus Kathan (S), Andrew Schneider (S), Craig Johnson (S), Benjamin Barz (S), Rob Collins (S), Charlie Stephens (S), Jeff Panzer (S), Nils Antons (S). Das sportliche Leitungsteam war mit dem des Vorjahres identisch.

Saison 2007/2008: Halbfinal-Aus nach verkorkster Hauptrunde

Die Hauptrunde der Saison 2007/2008 verlief für die DEG Metro Stars weitgehend desaströs.  Als 9. der Tabelle erreichte die Mannschaft nur knapp die Pre-Playoffs. Auch ein Trainerwechsel – der gerade verpflichtete Slavomir Lener wurde alsbald wieder geschasst, Lance Nethery übernahm zusätzlich das Traineramt – nützte nichts. Die Playoffs verliefen versöhnlicher. In der ersten Playoff-Runde wurde der Tabellenführer Nürnberg souverän ausgeschaltet und das Team musste sich erst im Halbfinale knapp gegen den späteren Meister Berlin geschlagen geben. Vizemeister wurden die Kölner Haie. Die Mannschaft 2007/2008 der DEG: Jamie Storr (T), Jochen Reimer (T), Marian Bazany (V), Robert Dietrich (V), Darren Van Impe (V), Korbinian Holzer (V), Andy Hedlund (V), Peter Ratchuk (V), Robert Kantor (V), Marco Nowak (V), Anton Bader (V), Eric Werner (V), Tore Vikingstad (S), Daniel Kreutzer (S), Patrick Reimer (S), Klaus Kathan (S), Rob Collins (S), Charlie Stephens (S), Jeff Panzer (S), Peter Boon (S), Jason Pinizzotto (S), Fabio Carciola (S), Brandon Reid (S), Jamie Wright (S), Henrik Hölscher (S), André Schietzold (S), Martin Hinterstocker (S).

Saison 2008/2009: Noch einmal Vizemeister

Die  Hauptrunde 2008/2009 schlossen die Metro Stars als Dritter ab. Die Play Offs verliefen spannend. Im Viertel- und Halbfinale benötigte die DEG die maximale Spielzahl um jeweils in die nächste Runde zu gelangen. Im Finale mussten sich die Metro Stars dann den Eisbären aus Berlin mit 1:3-Spielen geschlagen geben. Dies bedeutete die Vize-Meisterschaft – ein schöner Erfolg. Enttäuschend über weite Strecken waren in der Saison wieder die Zuschauerzahlen. Überraschend war nach der Saison, dass Torhüter Jamie Storr seine Karriere plötzlich beendet hat. Die Mannschaft 2008/2009 der DEG: Jamie Storr (T), Jochen Reimer (T), Björn Linda (T), Marian Bazany (V), Korbinian Holzer (V), Andy Hedlund (V), Peter Ratchuk (V), Marko Nowak (V), Chris Harrington (V), Ryan Caldwell (V), Mike Vannelli (V), Daniel Kreutzer (S), Patrick Reimer (S), Rob Collins (S), Peter Boon (S), Fabio Carciola (S), Brandon Reid (S), A. Schietzold (S), Martin Hinterstocker (S), Ryan Ramsay (S), Shane Joseph (S), Adam Courchaine (S), Brad Tutschek (S), Evan Kaufmann (S). Trainer war Harold Kreis, Co-Trainer Mike Schmidt.

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DEG 1990 – 1999

DEGIn der Dekade von 1990 bis 1999 erlebte die DEG alle Höhen und Tiefen. Auf der einen Seite konnten fünf Meisterschaften gefeiert werden, auf der anderen Seite wurden diese Erfolge mit Investitionen erkauft, denen keine adäquaten Einkünfte gegenüber standen. Die logische Konsequenz war der wirtschaftliche Ruin und der Rückzug in die 2. Bundesliga, die vorübergehend hinter der DEL auch den Namen 1. Bundesliga trug

Saison 1989/1990: Die 4. Deutsche Meisterschaft

Die Saison 89/90 brachte nach 15 Jahren das Ende der Durststrecke für die DEG. Der SB Rosenheim wurde in den Play Off-Finals erfolgreich besiegt und am Ende wurde die vierte Deutsche Meisterschaft errungen. Das Meisterteam aus Düsseldorf: Helmut de Raaf, Markus Flemming (Tor), Rick Amann, Uli Hiemer, Stefan Königer, Christof Kreutzer, Andreas Niederberger, Mike Schmidt, Jürgen Schulz (Verteidigung), Andreas Brockmann,  Dieter Hegen, Peter Hejma jun., Lane Lambert, Oliver Kasper, Peter John Lee, Roy Roedger, Bernd Truntschka, Gerd Truntschka, Chris “die Bulette”  Valentine, Mannix Wolf, Dieter Willmann (Sturm). Die Trainer in der Saison waren Peter Johannson und Petr Hejma sen.

Saison 1990/1991: Gesamtdeutsch und die 5. Meisterschaft

Die Saison 90/91 sah die erste gesamtdeutsche Liga nach der Wiedervereinigung. Der PEV Weißwasser und der EHC Berlin, der leider sofort wieder abstieg, wurden in die DEL integriert. Der erste gesamtdeutsche Meister wurde die DEG mit ihrem 5. Titel. Die DEG setzte sich im Finale gegen den Kölner EC durch. Das Team in dieser Spielzeit: Helmut de Raaf, Markus Flemming, Lars Wünsche (Tor), Christian Althoff, Rick Amann, Uli Hiemer, Christof Kreutzer, Andreas Niederberger, Mike Schmidt, Jürgen Schulz, Robert Sterflinger (Verteidigung), Andreas Brockmann, Michael Flemming, Brian Hannon, Dieter Hegen, Peter Hejma jun., Henrik Hölscher, Oliver Kasper, Peter John Lee, Don McLaren, Olaf Scholz, Bernd Truntschka, Gerd Truntschka, Chris Valentine, Thomas Werner, Dieter Willmann,  Manfred Wolf, Rainer Zerwesz (Sturm). Der Trainer war der “Alpenvulkan” Hans Zach.

Saison 1991/1992: Und Titel Nummer 6

In der Spielzeit 91/92 ließ die DEG sogleich den 6. Titel folgen. Mit dem PEV Weißwasser erwischte es auch den 2. Ost-Vertreter und der SB Rosenheim, immerhin noch Gegner der DEG im Finale, zog sich freiwillig zurück. Das Meisterteam der DEG: Dieter Hegen (S), Chris Valentine (S), Gerd Truntschka (S), Benoit Doucet (S), Andreas Brockmann (S), Peter Lee (S), Mike Lay (S), Uli Hiemer (V), Bernd Truntschka (S), Mike Schmidt (V), Rick Amann (V), Andi Niederberger (V), Rainer Zerwesz (S), Olaf Scholz (?), Thomas Werner (S), Robert Sterflinger (V), Christof Kreutzer (V), Michael Flemming (S), Henrik Hölscher (S), Udo Schmid (S), Helmut deRaaf (T), Christian Frütel (T), Christian Althoff (V), Carsten Gossmann (T), Rafael Jedamzik (V). Trainer war weiterhin Hans Zach.

Saison 1992/1993: Und der nächste Streich folgt sogleich

“Aller guten Dinge sind Drei” hieß das Motto in der Saison 92/93 und das bedeutete den 7. Titel für die DEG. Finalgegner war wie zwei Jahre zuvor der Kölner EC. Das Meisterteam: Chris Valentine (S), Peter Lee (S), Bernd Truntschka (S), Andreas Brockmann (S), Uli Hiemer (V), Gori Köpf (S), Wolfgang Kummer (S), Mike Schmidt (V), Rick Amann (V), Lorenz Funk (S), Dale Derkatch (S), Steven Gotaas (S), Ben Doucet (S), Andi Niederberger (V), Mike Lay (S), Mark Jooris (S), Bernd Kühnhauser (S), Robert Sterflinger (V), Christian Schmitz (S), Christof Kreutzer (V), Henrik Hölscher (S), Rainer Zerwesz (S), Rafael Jedamzik (V), Christian Frütel (T), Helmut de Raaf (T), Tino Boos (S). Die Mannschaft wurde wiederum von Hans Zach betreut. Der EHC Berlin ist unter dem neuen Namen Eisbären Berlin wieder da. Einen sportlichen Absteiger gibt es auch in dieser Spielzeit nicht. Der EHC Freiburg verliert die Lizenz.

Saison 1993/1994: Die letzte Bundesliga-Saison

Die Saison 93/94 ist die letzte Bundesligasaison. Meister wird Hedos München und die DEG wird Vize-Meister. Der SB Rosenheim spielt nach seinem Aufstieg noch einmal in der Bundesliga. Auf- und Abstieg gibt es wegen der bevorstehenden Einführung der DEL nicht. Die Mannschaft 1993/1994 der DEG: Chris Valentine (S), Benoit Doucet (S), Kevin Lavallee (S), Andreas Brockmann (S), Pierre Rioux (S), Gori Köpf (S), Uli Hiemer (V), Wolfgang Kummer (S), Lorenz Funk (S), Torsten Kienaß (V), Bernd Truntschka (S), Rick Amann (V), Andi Niederberger (V), Rainer Zerwesz (S), Bernd Kühnhauser (S), Markus Kehle (S), Robert Sterflinger (V), Christoph Kreutzer (V), Christian Schmitz (S), Tino Boos (S), Thorsten van Leyen (S), Christian Frütel (T), Helmut de Raaf (T), Rafael Jedamzik (V), Josef Peroutka (V), Frank Appel (V).

Saison 1994/1995: Das Drama DEL beginnt

In der Saison 94/95 startet die DEL. Der erste DEL-Meister heißt Kölner Haie, die im Finale den EV Landshut besiegen. Für die DEG ist im Viertelfinale gegen die Krefelder Pinguine Schluss. München zieht sich zurück. Die Mannschaft 1994/1995 der DEG: Benoit Doucet (S), Dieter Hegen (S), Chris Valentine (S), Pierre Rioux (S), Kevin Lavallee (S), Bernd Truntschka (S), Uli Hiemer (V), Rick Amann (V), Andreas Niederberger (V), Lorenz Funk (S), Andreas Brockmann (S), Bernd Kühnhauser (S), Rainer Zwerwesz (S), Bruce Eakin (S), Wolfgang Kummer (S), Thorsten Kienass (V), Ernst Köpf (S), Christoph Kreutzer (V), Markus Kehle (T), Robert Sterflinger (V), Brendan Shanahan (S), Rafael Jedamzik (V), Thorsten van Leyen (S), Helmut deRaaf (T), Carsten Gossmann (T).

Saison 1995/1996: Die 8. und vorerst letzte Meisterschaft

Die Saison 95/96 bringt für die DEG mit dem 8. den vorerst letzten Titel an die Brehmstraße. Im Finale ging es mal wieder gegen Köln. Die Meistermannschaft 1995/1996 der DEG: Helmut deRaaf (T), Carsten Gossmann (T), Thorsten Kienass (V), Christof Kreutzer (V), Brad Bergen (V), Andreas Niederberger (V), Rick Amann (V), Uli Hiemer (V), Sergej Sorokin (V), Robert Sterflinger (V), Peter Andersson (V), Lorenz Funk (S), Chris Valentine (S), Gordon Sherven (S), Boris Lingemann (S), Benoit Doucet (S), Bernd Kühnhauser (S), Bruce Eakin (S), Dieter Hegen (S), Andreas Brockmann (S), Alexej Kudaschov (S), Bernd Truntschka (S), Wolfgang Kummer (S), Mikko Mäkelä (S), Niki Mondt (S), Ernst Köpf (S), Patrick Lebeau (S). Trainer war Hardy Nilsson.

Saison 1996/1997: Die DEG stürzt ab

In der Saison 96/97 feiern die Adler Mannheim die Meisterschaft vor den Kassel Huskies. Die DEG stürzt ab (Platz 9 nach der Hauptrunde) und rettet sich nur über die Relegation. Die Mannschaft 1996/1997 der DEG: Ake Liljebjörn (T), Kai Fischer (T), Udo Döhler (T), Brad Bergen (V), Andreas Niederberger (V), Christof Kreutzer (V), Sebastian Odenthal (V), Sergej Sorokin (V), Robert Sterflinger (V), Peter Andersson (V), Thomas Brandl (S), Victor Gordiuk (S), Gordon Sherven (S), Boris Lingemann (S), Benoit Doucet (S), Bernd Kühnhauser (S), Leo Stefan (S), Dieter Hegen (S), Andreas Brockmann (S), Alexej Kudaschov (S), Bernd Truntschka (S), Daniel Kreutzer (S), Mikko Mäkelä (S), Niki Mondt (S), Ernst Köpf (S), Thorsten Kunz (S).

Saison 1997/1998: Tschüss DEG

Die vierte DEL-Saison (97/98) war für die DEG auch die zunächst letzte. Die wirtschaftliche Situation zwang sie in die Knie und in die Zweitklassigkeit (damals Bundesliga genannt). Gleichwohl schaffte man es in der Spielzeit noch bis zum Viertelfinale. Meister wurde wiederum Adler Mannheim vor den Eisbären Berlin. Die Mannschaft 1997/1998 der DEG: Brent Tully (V), Leo Insam (V), Shane Peacock (V), Brad Bergen (V), Andi Niederberger (V), David Marcinyshyn (V), Larry Ruchhin (V), Sergej Sorokin (V), Sebastian Odenthal (V), Thomas Brandl (S), Victor Gordiuk (S), Gordon Sherven (S), Leo Stefan (S), John Lilley (S), Ben Doucet (S), Robert Joyce (S), Zac Boyer (S), Bernd Kühnhauser (S), John van Kessel (S), Dieter Hegen (S), Todd Harkins (S), Niki Mondt (S), Thorsten Kunz (S), Jason Miller (S), Magnus Swärdh (T), Chris Rogles (T).

Saison 1998/1989: Neustart in der 2. Liga

Meister der DEL-Spielzeit 98/99 wurden einmal mehr die Mannheimer Adler vor den Ice Tigers aus Nürnberg. Die DEG schlug sich in der Bundesliga ganz beachtlich und belegte Platz 3 in der Bundesliga. Die Mannschaft 1997/1998 der DEG: Jouni Vento (V), Leo Insam (V), Klaus Micheller (V), Zdenek Travnicek (V), Rafael Jedamzik (V), Josef Peroutka (V), Markus Krawinkel (V), Sebastian Odenthal (V), Otto Keresztes (V), Ronny Sassen (V), Victor Gordiuk (S), Maurizio Mansi (S), Leo Stefan (S), Till Feser (S), Fabian Brännström (S), Oliver Kasper (S), Martin Lacroix (S), Ernst Köpf (S), Udo Schmid (S), Ralf Reisinger (S), Frank DiMuzio (S), Boris Lingemann (S), Thorsten Kunz (S), Björn Schönfeld (S), Pascal Adolfs (S), Marc Dillmann (T), Peter Franke (T).

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DEG 1980 – 1989

DEGInsgesamt war es kein gutes Jahrzehnt für die Düsseldorfer EG. Zwar gab es drei Vize-Meisterschaften, aber auch vier Spielzeiten in Folge, in denen man im unteren Tabellendrittel herumkrebste.

Für einen Düsseldorfer war es schwer zu ertragen, dass der Vertreter aus der verbotenen Stadt, nämlich der Kölner EC, in diesem Jahrzehnt fünf Deutsche Meisterschaften einheimsen konnte.

Saison 1979/1980: Vizemeister Düsseldorf

Der Mannheimer ERC ist wieder da, denn er wird Meister. Düsseldorf feiert immerhin die Vizemeisterschaft. Die Mannschaft 1979/1980 der DEG: Frank Seithümmer (T), Jan Marek (T), Udo Kießling (V), Lothar Kremershof (S), Dick Decloe (S), Vladimir Vacatko (S), Petr Hejma (S), Walter Köberle (S), Wacki Kretschmer (V), Wolfgang Rosenberg (S), Wolfgang Hellwig (S), Chuck Lefley (S), Ralph Krüger (S), Sepp Klaus (V), Sepp Rotluff (S), Frank Hakenewert (S), Rudi Goth (V), Floreanu Zganca (V), Michael Tack (S), Hans-Joachim Janzon (V), Jens Krüger (V).

Saison 1980/1981: Noch einmal Rießersee

Die Saison 80/81 brachte noch einmal eine Deutsche Meisterschaft für den SC Riessersee. Die DEG wird Vizemeister, der letzte sportliche Erfolg für einige Jahre. Überschattet wird die Saison vom sogenannten Passfälscherskandal. Nachdem deutschstämmige Amerikaner und Kanadier ausgegangen sind, werden flugs Spieler dieser Nationen mit gefälschten deutschen Pässen ausgestattet. Die Mannschaft 1980/1981 der DEG: Frank Seithümmer (T), Jan Marek (T), Helmut de Raaf (T), Udo Kießling (V), Lothar Kremershof (S), Dick Decloe (S), Roland Eriksson (S), Peter Hejma (S), Walter Köberle (S), Wacki Kretschmer (V), Brian Lefley (V), Ralph Krueger (S), Sepp Klaus (V), Sepp Rottluff (S), Frank Hakenewert (S), Rudi Goth (V), Michael Tack (S), Jens Krüger (V), Günther Kaczmarek (S), Alexander Groß (S), Timo Brandl (S), Erich Weide (S), Frank Dückerhoff (V).

Saison 1981/1982: DEG in der Krise

In der Saison 81/82 begann die Zeit des Sportbund Rosenheims: Deutscher Meister vor dem Mannheimer ERC. Die DEG schliddert in die Krise, wird nur 8. nach der Hauptrunde und im Viertelfinale der Playoffs ist Schluss. Der Berliner SC gibt auf und zieht sich zurück. Mit dem VFL Bad Nauheim steigt ein weiterer Traditionsverein ab. Die Mannschaft 1981/1982 der DEG: Jan Marek (T), Helmut de Raaf (T), Dick Decloe (S), Roland Eriksson (S), Ralph Krüeger (S), Udo Kießling (V), Michael Tack (S), Alexander Groß (S), Frank Hakenewert (S), Michael Muus (S), Heinrich Konstanzer (V), Jaroslav Mucha (V), Dave Hatheway (S), Walter Stadler (S), Frantisek Chlap (?), Jens Krüger (V), Helmut Guggemoos (S), Rudi Goth (V), Ron Andruff (S), Frank Jasczok (S), Andreas Quasthoff (S), Uwe Warwel (S), Frank Dückerhoff (V), Markus Topp (?).

Saison 1982/1983: Das Ende der Ära EV Füssen

Die Saison 82/83 hat einen überraschenden Meister: Den EV Landshut. Vize-Meister wurde wiederum der Mannheimer ERC. Die DEG scheidet nach Platz 8 in der Hauptrunde im Viertelfinale aus und der ehemalige Abonnement-Meister EV Füssen steigt ab. Heute ist er im Mittelmaß der Oberliga  verschwunden. Die Mannschaft 1982/1983 der DEG: Helmut de Raaf (T), Frank Seithümmer (T), Uli Egen (S), Jürgen Lechl (S), Hermann Hinterstocker (S), Martin Hinterstocker (S), Mike Zettel (S), Toni Brenner (S), Georg Holzmann (S), Hannu Happalainen (V), Jaroslaw Mucha (V), Jochen Mörz (S) , Walter Stadler (S), Frantisek Chlap (?), Michael Tack (S), Walter Köberle (S), Hans-Peter Egen (V), Robert Heinrich (S), Milan Mokros (V), Bob Murray (V), Czerlaw Panek (V), Martin Gebel (S), Frank Dückerhoff (V), Jens Krüger (V), Thomas Haas (V), Frank Hakenewert (S).

Saison 1983/1984: Köln oben – DEG unten

Die Meisterschaft in der Saison 83/84 wird in der Domstadt gefeiert. Vize-Meister wird der EV Landshut.  Die DEG ist weiterhin in der Krise, wird wiederum 8. in der Hauptrunde und scheidet im Viertelfinale aus. Die Mannschaft 1983/1984 der DEG: Peter Lee (S), Uli Egen (S), Toni Brenner (S), Georg Holzmann (S), Joachim Mörz (S), Milan Mokros (S), Steve McNeil (S), Udo Schmid (S), Jaro Mucha (S), Victor Nechayev (S), Rainer Lutz (V), Pete Ascherl (S), Werner Jahn (V), Hans-Peter Egen (V), Dirk Ackerknecht (?), Thomas Haas (V), Frank Peltzer (S), Roger Klüh (?), Dirk Scholz (T), Frank Gentges (V), Thomas Riedel (V), Markus Beeck (T), Erich Weishaupt (T).

Saison 1984/1985: Noch ‘mal Rosenheim

84/85 kann der Sportbund Rosenheim nochmals jubeln. Die DEG ist immer noch nicht auf dem Damm und scheidet nach dem 7. Platz in der Hauptrunde im Viertelfinale aus. Die Vize-Meisterschaft geht wieder einmal nach  Mannheim. Die Mannschaft 1984/1985 der DEG: Chris Valentine (S), Peter Lee (S), Miroslaw Nentvich (S), Milan Mokros (V), Uli Egen (S), Mike Schmidt (V), Jaro Mucha (V), Jörg Hiemer (S), Martin Jilek (S), Toni Brenner (S), Udo Schmid (S), Rainer Lutz (V), Jiri Smicek (S), Olli Kasper (S), Thomas Haas (V), Christoph Gelzinus (F), Mike Ford (V), Thomas Grefges (V), Dirk Scholz (T), Thomas Riedel (V), Frank Peltzer (S), Roger Klüh (?), Frank Dückerhoff (V), Markus Beeck (T), Erich Weishaupt (T).

Saison 1985/1986: Schon wieder Köln mit Vizemeister DEG

Die Saison 85/86 gehört wieder den Männern aus der verbotenen Stadt Köln. Aber die DEG ist in diesem Jahr wieder einmal da und wird Vizemeister. Absteiger ist übrigens der SV Bayreuth, den man in all den Jahren Bundesliga und DEL nur ein Mal dort sah. Die Mannschaft 1985/1986 der DEG: Chris Valentine (S), Peter Lee (S), Manfred Wolf (S), Mike Schmidt (V), Miroslaw Nentvich (S), Jörg Hiemer (S), Roy Roedger (S), Jaro Mucha (V), Toni Brenner (S), Martin Jilek (S), Milan Mokros (V), Jiri Smicek (S), Robert Sterflinger (V), Rainer Lutz (S), Dave Hatheway (S), Udo Schmid (S), Olli Kasper (S), Frank Gelzinus (S), Olaf Scholz (S), Thomas Grefges (C), Markus Beeck (T), Erich Weishaupt (T), Christof Kreutzer (V), Frank Pribill (T), Christian Betz (T).

Saison 1986/1987: Im Westen nichts Neues

Für die Saison 86/87 gilt: Im Westen nichts Neues, denn der KEC darf wieder jubeln. Erfreulich: Auch in diesem Jahr hat Düsseldorf mit dem 3. Platz eine gute Platzierung. Wer wird Vize-Meister? Natürlich wieder der Mannheimer ERC. Ansonsten herrscht große Trauer, denn der SC Rießersee steigt ab. Die Mannschaft 1986/1987 der DEG: Chris Valentine (S), Peter Lee (S), Manfred Wolf (S), Miroslaw Nentvich (S), Ralph Krueger (S), Roy Roedger (S), Mike Schmidt (V), Toni Brenner (S), Andi Niederberger (V), Jiri Smicek (S), Jörg Hiemer (V), Martin Jilek (S), Craig Topolnisky (V), Rainer Lutz (S), Robert Sterflinger (V), Olaf Scholz (S), Peppi Heiss (T), Thomas Grefges (S), Christoph Gelzinus (S), Roger Klüh (?), Christian Betz (T), Christof Kreutzer (V), Markus Beeck (T)

Saison 1987/1988: KEC die Dritte

In der Saison 87/88 kam es, wie es kommen musste, denn der KEC wurde zum 3. Mal hintereinander Deutscher  Meister. Allen war klar, nun reicht es, und es sollte sich in den kommenden Jahren bewahrheiten. Für die DEG war im Halbfinale nach dem 5. Platz in der Hauptrunde Endstation. Der Sportbund Rosenheim wurde Vize-Meister. In diesem Jahr ging Iserlohn pleite und stieg ab. Die Mannschaft 1987/1988 der DEG: Chris Valentine (S), Peter Lee (S), Manfred Wolf (S), Bruce Hardy (S), Miroslaw Nentvich (S), Uli Hiemer (V), Ralph Krueger (S), Andi Niederberger (V), Roy Roedger (S), Olli Kasper (S), Boguslav Maj (S), Rick Amann (V), Toni Brenner (S), Mike Schmidt (V), Craig Topolnisky (B), Thomas Grefges (S), Markus Schwaiger (S), Thomas Bornträger (T), Peppi Heiss (T), Nike van Hauten (S), Lars Wünsche (T), Trajan Cazacu (S), Thomas Schütt (?), Jiri Smicek (S).

Saison 1988/1989: Lieber Rosenheim als Köln

In der Saison 88/89 war nochmals der Sportbund Rosenheim an der Reihe. Er besiegte die DEG im Finale (Vizemeister DEG). Der ESV Kaufbeuren stieg ab. Die Mannschaft 1988/1989 der DEG: Chris Valentine (S), Peter Lee (S), Uli Hiemer (V), Bruce Hardy (S), Mike Schmidt (V), Olli Kasper (S), Andreas Brockmann (S), Andi Niederberger (V), Manfred Wolf (S), Roy Roedger (S), Rick Amann (V), Ewald Steiger (S), Thomas Werner (S), Stefan Königer (V), Dietmar Schramm (S), Helmut de Raaf (T), Thomas Bornträger (T), Jürgen Schulz (V), Thomas Schütt (?), Friedrich Collet (?), Peter Hejma jun. (S), Markus Schwaiger (S).

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DEG 1970 – 1979

DEGDie 70er-Jahre waren für die Düsseldorfer EG recht erfolgreich. Immerhin wurden zwei Meisterschaften und drei Vize-Meisterschaften erzielt. Auch die restlichen Platzierungen konnten sich überwiegend sehen lassen. Insgesamt fand in den 70er Jahren eine nachhaltige Kräfteverschiebung statt: Serienmeister wurden nicht mehr bayerische Vereine, sondern zunehmend „Preussen“.

Saison 1969/1970: Kurzbesuch von Köln

Die DEG erlebte keine gute Saison. Platz 7 nach der Vorrunde war ebenso eine karge Ausbeute wie der 8. Platz nach der Meisterrunde. Dafür durfte sich endlich der EV Landshut über eine Meisterschaft freuen, der den Dauer-Zweiten EC Bad Tölz auf Distanz halten konnte. Ach ja, und in der Saison 1969/1970 tauchte so ein komischer Name zum ersten Mal in der Tabelle auf: Kölner EK. Zum Glück ging es direkt wieder in Richtung 2. Spielklasse, einem Zustand, von dem wir heute träumen 🙂

Saison 1970/1971: Vizemeister und Schießbude Mannheim

In dieser Saison schaffte es die DEG nicht ganz. Hinter dem EV Füssen wurde das Team 2. Der Mannheimer ERC stieg mit 6:66 Punkten (!) ab.

Saison 1971/1972: 2. Deutsche Meisterschaft

Die DEG drehte den Spieß um und wurde zum 2. Mal vor dem EV Füssen Deutscher Meister. Krefeld verlor mit Preußen Krefeld endgültig seinen zweiten Bundesligaclub neben dem Krefelder EV. Die Meistermannschaft der DEG: Manfred Fleischer, Rainer Makatsch (Tor), Heiko Antons,  Rudolf Potsch, Otto Schneitberger, Jürgen Schwer, Erich Weide, Frank Neupert, Harald Kadow (Verteidigung),  Wolfgang Boos, Hubert Engel, Peter Hejma sen., Walter Köberle, Peter Müller, Anton Pohl, Sepp Reif, Walter Stadler, Vladimir Vacatko, Klaus Volland, Erwin Zeidler (Sturm). Peter “Airforce” Müller war übrigens der einzige Spieler, den ich kannte, der schneller als der Puck war 🙂

Saison 1972/1973: Vizemeister und ab jetzt immer Köln

Die Saison hatte wieder den umgekehrten Zieleinlauf. Der EV Füssen wurde Deutscher Meister vor der DEG, also gab es die Vizemeisterschaft für die DEG. Die schlechte Nachricht: Die Bundesliga war zum letzten Mal eine Köln-freie Zone, denn ein Verein namens Kölner EC stieg auf. Einige Spieler der Mannschaft 1972/1973 bei der DEG waren: Peter Hejma (S), Vladimir Vacatko (S), George Agar (S), Anton “Toni” Pohl (S), Wolfgang Boos (S), Sepp Reif (S), Walter Stadler (S), Otto Schneitberger (V), Erich Weide (S), Peter Müller (S). George Agar, ein Mann mit einer einzigartigen sportlichen Einstellung, genießt heute noch hohes Ansehen in Düsseldorf.

Saison 1973/1974: Ein Traum – Köln (fast) ganz hinten

Der Berliner Schlittschuhclub machte das Rennen vor dem EV Landshut. Die DEG wurde 4. Köln und Krefeld standen ganz hinten. Nur Augsburg war schlechter und stieg ab. Die Mannschaft 1973/1974 der DEG: Rainer Makatsch (T), Manfred Fleischer (T), Heiko Antons (V), Otto Schneitberger (V), Harald Kadow (V), Frank Neupert (V), Jürgen Schwer (V), Erich Weide (S), George Agar (S), Wolfgang Boos (S), Peter Hejma (S), Walter Köberle (S), Peter Müller (S), Anton Pohl (S), Sepp Reif (S), Walter Stadler (S), Vladimir Vacatko (S), Klaus Volland (S), Russel Wiechnik (S; Spezialität Handgelenkschuss), Michael Muus (S). Soweit ich mich erinnere, machte Walter Köberle, der dem Verein bis heute verbunden ist, in der Mitte der Saison sein erstes Spiel und erzielte direkt zwei Tore.

Saison 1974/1975: 3. Deutsche Meisterschaft

Die Saison brachte die 3. Deutsche Meisterschaft für die DEG vor Berlin. Danach begann eine Durststrecke von 15 Jahren für die DEG. Die Meistermannschaft: Manfred Fleischer, Rainer Makatsch (Tor),  Heiko Antons, Georg Kink, Horst-Peter Kretschmer, Otto Schneitberger, Jürgen Schwer, Hans Clouth (Verteidigung),  George Agar,  Wolfgang Boos,  Peter Hejma, Walter Köberle, Sepp Reif, Walter Stadler, Vladimir Vacatko, Klaus Volland, Russel Wiechnik, Michael Muss, Gerhard Baldauf (Sturm). Das Traumduo im Sturm bildeten weiterhin Petr Hejma und Vladimir Vacatko.

Saison 1975/1976: Tschüss EC Bad Tölz

In dieser Saison macht der Berliner SC wieder das Rennen. Vize-Meister wird der EV Landshut Die DEG wird 4. Der Fall der bayerischen Traditionsmannschaften wird immer dramatischer. Dieses Mal erwischt es den EC Bad Tölz, der absteigt. Die Mannschaft 1975/1976 der DEG: Rainer Makatsch (T), Manfred Fleischer (T), Klaus Manteuffel (T), Heiko Antons (V), Jarmo Aro (V), Georg Kink (V), Wacki Kretschmer (V), Jürgen Schwer (V), George Agar (S), Gerd Baldauf (S), Wolfgang Boos (S), Karl-Heinz Egger (S), Peter Hejma (S), Walter Köberle (S), Anton Pohl (S), Sepp Rottluff (S), Walter Stadler (S), Vladimir Vacatko (S), Klaus Volland (S).

Saison 1976/1977: Auch das noch – Köln Meister

Zur Saison 76/77 gibt es nicht viel zu sagen. Meister wird ein Verein namens Kölner EC (grrrrr) vor dem Krefelder EV. und die DEG wird 4. Einige Spieler der Mannschaft 1976/1977 der DEG waren: Walter Köberle (S), Vladimir Vacatko (S), Larry Wright (S), Karl-Heinz Egger (S), Wolfgang Boos (S), Walter Stadler (S), George Agar (S), Wacki Kretschmer (V), Richard Neubauer (S), Erich Weide (S).

Saison 1977/1978: Krefeld pleite

In dieser Saison wird sensationell der SC Riessersee Deutscher Meister, was wir als Düsseldorfer dem Verein von Herzen gönnen (“DEG wird Meister, Rießersee wird Zweiter….”). Vize-Meister wird der Berliner SC. Die DEG kommt in diesem Jahr nicht über den 6. Platz hinaus und der Krefelder EV geht in Konkurs. Einige Spieler der Mannschaft 1977/1978 der DEG waren: Vladimir Vacatko (S), Walter Köberle (S), Bruce Hardy (S), Martin Hinterstocker (S), Karl-Heinz Egger (S), Wolfgang Boos (S), Erich Weide (S), Wacki Kretschmer (V), Fritz Rottluff (S), Sepp Rottluf (S).

Saison 1978/1979: Schon wieder Köln

Über die Saison 78/79 ist wegen des späteren Deutschen Meisters der Mantel des Schweigens zu legen. Der Meister kommt wieder aus der Domstadt und die DEG wird 4. Rainer Makatsch hütet das Tor des KEC, was schon fast Verrätertum gleichkommt. Vize-Meister wird der SC Riessersee. Die Mannschaft 1978/1979 der DEG: Jan Marek (T), Frank Seithümmer (T), Brian Lefley (V), Wacki Kretschmer (V), Rudi Goth (V), Hans-Joachim Janzon (V), Jens Krüger (V), Peter Hejma (S), Vladimir Vacatko (S), Walter Köberle (S), Lothar Kremershof (S), Wolfgang Rosenberg (S), Martin Hinterstocker (S),  Karl-Heinz Egger (S), Chuck Lefley (S), Erich Weide (S),  Fritz Rottluff (S), Sepp Rottluff (S), Michael Tack (S), ??? Schmitz (?),  Udo Korbmacher (?).

 

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DEG 1960 – 1969

DEGZur DEG in den 60er weiss ich naturgemäß relativ wenig, denn so ein alter Knochen bin ich nun auch noch nicht. Ich erinnere mich daran, wie mich ein Verwandter zu einem Spiel mitnahm, das Eisstadion war noch nicht überdacht, es schneite, die DEG wurde mit großem Rückstand hinter dem EV Füssen Vize-Meister und dies wurde gefeiert wie eine Meisterschaft. Das war in der Saison 1968/1969.
Die DEG stieg 1965 in die Bundesliga auf und landete im Jahre 1967 einen Überraschungscoup, als sie überraschend im zweiten Jahr ihrer Bundesligazeit Meister wurde.

DEG 1960 – 1965

Die Bundesligaspielzeiten zwischen 1960 und 1965 fanden noch ohne die Düsseldorfer EG statt. Der Kampf um die Deutschen Meisterschaften waren zu jener Zeit noch eine rein bayerische Veranstaltung. Meister 1960: SC Riessersee (Vize-Meister: EV Füssen); Meister 1961: EV Füssen (Vize-Meister: EC Bad Tölz); Meister 1962: EC Bad Tölz (Vize-Meister: EV Füssen); Meister 1963 bis 1965: EV Füssen (Vize-Meister: Jeweils EC Bad Tölz).

Saison 1965/1966: Der Aufstieg

Der Aufstieg der Düsseldorfer EG in die Bundesliga war perfekt. Und die Mannschaft schlug sich beachtlich. Nach der Vorrunde belegte man Platz 4, in der Endabrechnung nach der Meisterrunde Platz 3. Meister wurde zum letzten Mal der EC Bad Tölz vor dem EV Füssen.

Saison 1966/1967: Die 1. Deutsche Meisterschaft

Der große Schock für die bayerischen Vereine ereignete sich in der Saison 1966/1967. Denn nicht einer der ihren wurde Deutscher Meister, sondern die gerade im Vorjahr aufgestiegene Düsseldorfer EG. Vizemeister wurde der EC Bad Tölz. Die Meistermannschaft: Hans-Joachim Schmengler, Rainer Gossmann, Kurt Jablonski, Erich Böttcher, Dieter Hoja, Wolfgang Wylach, Jürgen Breidenbach, Klaus Breidenbach, Karl Heitmüller, Horst Roes, Karl-Heinz Löggow, Reinhold Rief, Ferdinand Werdermann, Ingo Lingemann, Horst Hübbers, Josef Reif, Peter Gregory, Otto Schneitberger, Peter Schmitz. Einige dieser Spieler hatten übrigens den Verräter-Status, weil sie von Bayern nach “Preissen” “rübergemacht” hatten. Trainer war Hans Rampf.

Saison 1967/1968: Rückkehr zur Normalität

Die Welt war für die Bayern für wenige Jahre wieder in Ordnung, denn Meister wurde einmal mehr der EV Füssen vor dem EC Bad Tölz. Die DEG konnte in der Vorrunde Nord zwar Platz 1 belegen, in der Meisterrunde reichte es aber nur für den 4. Platz.

Saison 1968/1969: Vizemeister

Wiederum ging die Deutsche Meisterschaft an den EV Füssen. In der Vorrunde Gruppe Nord reichte es für die DEG zum 2. Platz, den sie anschließend auch in der Meisterrunde belegte. Also gab es die Vizemeisterschaft.

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