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Sieger

Bild links:  Der Master of Desaster nach seinem Erfolg bei den Denmark Open 2011

... die Masters?

In der vorherigen Folge lasen Sie, wie der Master of Clubs und der Master of Rough im fernen Osten und Westen unseres Planeten erstmals in ihrem Leben mit harter Arbeit konfrontiert wurden, um ihr Überleben zu sichern. Und selbst der Sieger der diesjährigen Denmark Open, der Master of Desaster, musste zur Sicherung seines Lebensunterhaltes unorthodoxe Pfade einschlagen. Die Peinliche Pest begleitete ihn auf seinem steinigen Weg.

Der Master of Desaster bei Günter Sauf

Faul wie er ist, versuchte der Master of Desaster sein Finanzproblem zunächst auf einfache Art und Weise zu lösen. Und er schaffte es doch tatsächlich unmittelbar auf den Stuhl bei Günter Sauf in der Sendung "Wer wird Millionär". Bis zur 300€-Frage verlief alles nach Wunsch: Die vier Joker trugen ihn problemlos auf den Betrag von 300€. Überheblich versuchte er die knifflige 500€-Frage aus dem Stand zu beantworten und er reihte sich in die lange Liste der Kandidaten mit einem IQ knapp über Zimmertemperatur ein. Verdienter Lohn: 0€. Die Peinliche Pest dokumentiert nachfolgend die unbeschreibliche Dramatik des Drei-Minuten-Auftritts des Master of Desaster bei Günter Sauf.

Die 50 Euro-Frage

Gleich die erste, die 50€-Frage, wurde für den Master of Desaster zu einem fast unüberbrückbaren Hindernis. Bei der Frage nach dem Sport mit dem kleinen Ball und den 18 Löchern musste ihm bereits der 50:50-Joker weiterhelfen, denn Tischtennis (da gibt es Bälle) und Badminton (da gibt es Schläger) konnte er nicht ausschließen. Das erledigte der Joker. Bei Karate war er sich aber sicher: "Golf und Karate, Beides tut weh, aber bei Karate gibt es keinen Ball. Antwort: C: Golf!" Glückwunsch, eine Runde weiter!

WWM 50 Euro
WWM 100 Euro

Die 100 Euro-Frage

Eine hartnäckige Diskussion führte der Master of Desaster mit dem Publikumsjoker bei der 100 €-Frage. Der Master of Desaster wollte partout nicht einsehen, warum sich der Publikumsjoker vollkommen sicher war, dass er, der Master of Desaster, der schlechteste Golfspieler sei. "Ich bin der Beste," konstatierte der Master of Desaster. Erst als der Publikumsjoker ihm versprach, im Falle einer falschen Antwort den Schaden plus 10 Euro zu erstatten, gab sich der Master of Desaster  geschlagen: "Wieder Antwort C, aber unter Protest!" Klasse! Zwei Fragen, zwei richtige Antworten und das brachte 100€.

Die 200 Euro-Frage

Dass er von Golf aber auch nicht die geringste Ahnung hat, stellte der Master of Desaster bei der 200€-Frage eindrucksvoll unter Beweis: "Katzen und Schweine gibt es auf dem Golfplatz nicht, im Dog werden Schiffe repariert und Sch...dreck ist mein Spiel." Auch das Publikum konnte nicht weiterhelfen. Günter Sauf hatte ein Einsehen und gab den entscheidenden Tipp, den sogar der Kandidat verstand: "Leg ist Englisch und heisst Bein. Stehen Sie beim Golf auf den Händen?" Dank dieser souveränen analytischen Fähigkeiten des Master of Desaster war die 200€-Frage gemeistert. “Antwort B: Dogleg.”

WWM 200 Euro
WWM 300 Euro
Die 300 Euro-Frage

Die 300€ Frage hatte es in sich: Dass Intelligenz und Intellekt als Eigenschaften der Masters ausscheiden, diese Erkenntnis hatte der Master of Desaster überraschenderweise schnell gewonnen. Aber dann war er mit seinem Latein am Ende. Seine Mutter als Telefonjoker rettete ihn: "Junge, jeden Menschen zeichnet etwas aus. Und wenn es Talentlosigkeit und Unvermögen ist." Ein braver Junge, dieser Master of Desaster: "Mama hat immer Recht, Antwort B!" Wieder eine Runde gemeistert.

Die 500 Euro-Frage

Mit der 500€ Frage kam das Desaster. Die Frage nach dem Ausrichterland der Denmark Open 2012 ging der Master of Desaster nach dem Ausschlussverfahren an. “Deutschland isses nich, denn ich weiss, dass die Denmark Open im Ausland sind. Dänemark? Nee, nee, das iss ne Falle, zu einfach. Dschibuti? Nee, dass iss in Afrika, da gibt es nur Geröll und Sand, und keinen Golfplatz. Kann nur Dominica sein. Kenn ich zwar nich, aber es ist Antwort D!” Das enttäuschende Ergebnis, das der Master of Desaster nicht fassen konnte: Falsch und siehe unten!

WWM 0 Euro
WWM 500 Euro

Also war es nichts mit dem schnellen Euro bei Günter Sauf. Auch die nächste Aktion, in Frankreich als Clochard Geld zu erschnorren, schlug fehl. Seine Versuche, in Spanien als Torrero anzulanden, brachten ihm ob seiner Unsportlichkeit nur Spott und Hohn (und manch blaue Flecke) ein. Also setzte er nach Afrika über.

Kellner
Chicken Wing außerhalb des Golfplatzes

Nach langer Irrfahrt landete er im westafrikanischen Mali und dort lernte er endlich, dass man ehrliches Geld nur mit seiner eigenen Hände Arbeit verdienen kann. In der Oasenstadt Timbuktu heuerte er bei KFC an. Dort bewunderte man den stattlichen Mann aus dem fernen Deutschland und arrangierte ihn, um Chicken Wings bei der afrikanischen Kundschaft an den Mann zu bringen. Stolz berichtet er: “Ich habe meinen Traumjob gefunden! Mit Chicken Wings kenne ich mich aus! Der Chicken Wing ist auch Bestandteil jedes meiner besch....enen Golfschläge!”

Schön, endlich wieder einen lächelnden und zufriedenen Master of Desaster zu erleben. Wir sind uns sicher, das wird anhalten - bis zur nächsten Runde auf dem Golfplatz.

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