




Die folgenden Seiten zeigen in beeindruckender Weise auf, dass die landläufig vertretene Meinung, Golf sei gut für Körper, Geist und Seele, eine Mär ist. Dargelegt wird dies am Beispiel von vier Golfern, die Ihren Realitätssinn beim Streben nach Erfolgen im Golfsport vollkommen eingebüßt und dabei ihren sozialen Halt verloren haben. Ein Mal jährlich treten sie bei dem unbedeutendsten Golfturnier auf diesem Globus an, den Denmark Open, und sie lassen sich für ihre vermeintlichen Erfolge feiern.
Um diese bedauernswerten Kreaturen in der Öffentlichkeit nicht vollkommen bloßzustellen, tragen sie Namen, die ihre Fähigkeiten beim Golfspiel widerspiegeln sollen. Nachfolgend werden die vier Masters daher vorgestellt.

Der Master of Clubs sollte eigentlich Master of Couch heißen, da er nur ungern den Platz auf seiner Couch gegen die erfrischende Natur auf dem Golfplatz tauscht. Dagegen hat er eine einstweilige Verfügung erwirkt und die Bezeichnung Master of Clubs erzwungen. Dieser Name gibt über seine golferischen Fähigkeiten nur eingeschränkt Auskunft; am ehesten noch die, dass seine Schläger das Stabilste bei dem sind, was er abliefert.

Das Spiel des Master of Desaster kennt keine Grenzen. Wasserhindernisse, Bunker, Sträucher und Wälder sind Ziele, die er mit ungekannter Präzision anvisiert. Hierfür gibt es nur eine zutreffende Bezeichnung: Desaster. Aber es gibt ein wenig Hoffnung: Der Älteste im Bunde hat sein Spiel in letzter Zeit etwas stabilisiert. Vielleicht reicht es irgendwann für eine Umbenennung.
Der Jüngste der Gruppe ist zugleich der Talentierteste. Zwar trifft er selten das Fairway, aber meist ist das Rough die Begrenzungslinie seiner Schläge. Die meist verschonte Flora und Fauna an der Grenze der Spielbahnen dankt es ihm. Bei den letzten Denmark Open 2011 hat er sich alle Sympathien verscherzt, als er den ersten Tag des so wichtigen Turniers schwänzte.

Vorfahre des Master of Wood muss ein Holzfäller gewesen sein. Gerade bei den Abschlägen schwingt er seinen Schläger wie eine Axt und man hört, wie seine Bälle in den Tiefen der angrenzenden Wälder versinken. Bei den Denmark Open ist er in den letzten Jahren nur sporadisch dabei. Stattdessen muss er häufig mit noch belangloseren Qualifikations- turnieren auf der britischen Insel Vorlieb nehmen.

Juni 2011
Die Sensation. Der Master of Desaster konvertiert zum Master of Luck
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September 2010
Aus dem schönen Traum von der Golfkarriere wurde ein echter Alptraum
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Oktober 2011
Was machen eigentlich...
...die Masters? Folge 1 berich-
tet darüber, wie sich der Master of Clubs und der Master of Rough über den Sommer retten, nachdem sie auf dem Golfplatz nicht mehr gefragt sind.
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November 2011
Was machen eigentlich...
...die Masters? Folge 2 begleitet den Master of Desaster zu Günter Sauf’s “Wer wird Millionär” und nach Timbuktu.
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