|
In den 90er Jahren erlebte die DEG alle Höhen und Tiefen - von Meisterschaften über den Rückzug aus der DEL bis zum Wiederaufstieg.
Die Saison 90/91 sah die erste gesamtdeutsche Liga nach der Wiedervereinigung. Der PEV Weißwasser und der EHC Berlin, der leider sofort wieder abstieg, wurden in die DEL integriert. Der erste gesamtdeutsche Meister wurde die DEG mit ihrem 5. Titel. Das Team in dieser Spielzeit: Helmut de Raaf, Markus Flemming, Lars Wünsche (Tor), Christian Althoff, Rick Amann, Uli Hiemer, Christof Kreutzer, Andreas Niederberger, Mike Schmidt, Jürgen Schulz, Robert Sterflinger (Verteidigung), Andreas Brockmann, Michael Flemming, Brian Hannon, Dieter Hegen, Peter Hejma jun., Henrik Hölscher, Oliver Kasper, Peter John Lee, Don McLaren, Olaf Scholz, Bernd Truntschka, Gerd Truntschka, Chris Valentine, Thomas Werner, Dieter Willmann, Manfred Wolf, Rainer Zerwesz (Sturm). Der Trainer war der “Alpenvulkan” Hans Zach.
In der Spielzeit 91/92 ließ die DEG sogleich den 6. Titel folgen. Mit dem PEV Weißwasser erwischte es auch den 2. Ost-Vertreter und der SB Rosenheim zog sich freiwillig zurück. Gegenüber dem Vorjahr war das Team auf einigen Positionen verändert. Neu dabei waren: Christian Frütel (Tor), Rafael Jedamzik, Markus Krawinkel (Abwehr), Mike Lay, Benoit Doucet, Mark Jooris, Ernst Köpf, Bernd Kühnhauser und Lorenz Funk Jr. (Sturm). Nicht mehr dabei waren: Markus Flemming, Lars Wünsche, Jürgen Schulz, Brian Hannon, Oliver Kasper, Don McLaren, Dieter Willmann und Manfred Wolf. Trainer war weiterhin Hans Zach.
“Aller guten Dinge sind Drei” hieß das Motto in der Saison 92/93 und das bedeutete den 7. Titel für die DEG. In der Verteidigung ist Markus Krawinkel sowie im Sturm sind Michael Flemming und Rainer Zerwesz nicht mehr dabei. Neu zur Mannschaft sind Tino Boos, Dale Derkatsch, Steve Gotaa und Wolfgang Kummer (alle Sturm) gestoßen. Die Mannschaft wurde wiederum von Hans Zach betreut. Der EHC Berlin ist unter dem neuen Namen Eisbären Berlin wieder da. Einen sportlichen Absteiger gibt es auch in dieser Spielzeit nicht. Der EHC Freiburg verliert die Lizenz.
93/94 findet die letzte Bundesligasaison statt. Meister wird Hedos München und die DEG wird Vize-Meister. Der SB Rosenheim spielt nach seinem Aufstieg noch einmal in der Bundesliga. Auf- und Abstieg gibt es wegen der bevorstehenden Einführung der DEL nicht.
In der Saison 94/95 startet die DEL. Der erste DEL-Meister heißt Kölner Haie. Für die DEG ist im Viertelfinale gegen die Krefelder Pinguine Schluss. München zieht sich zurück.
Die Saison 95/96 bringt mit dem 8. den vorerst letzten Titel an die Brehmstraße. Im Finale ging es mal wieder gegen Köln. Die Meistermannschaft: Helmut de Raaf, Carsten Gossmann (Tor), Rick Amann (nur Hauptrunde), Peter Andersson, Brad Bergen, Uli Hiemer, Torsten Kienass, Andreas Niederberger, Sergej Sorokin, Robert Sterflinger (Verteidigung), Andreas Brockmann, Benoit Doucet, Lorenz Funk, Dieter Hegen, Ernst Köpf, Alexej Kudaschow, Bernd Kühnhauser, Wolfgang Kummer, Patrick Lebeau, Mikko Mäkelä, Gordon Sherven, Bernd Truntschka, Chris Valentine (Sturm). Trainer : Hardy Nilsson.
In der Saison 96/97 feiern die Adler Mannheim die Meisterschaft. Die DEG stürzt ab und rettet sich über die Relegation.
Die vierte DEL-Saison (97/98) war für die DEG auch die zunächst letzte. Die wirtschaftliche Situation zwang sie in die Knie und in die Zweitklassigkeit (damals Bundesliga genannt). Gleichwohl schaffte man es in der Spielzeit noch bis zum Viertelfinale. Meister wurde wiederum Adler Mannheim.
Meister der DEL-Spielzeit 98/99 wurde einmal mehr Mannheim. Die DEG schlug sich in der Bundesliga ganz gut.
In der DEL konnten in der Saison 99/00 die München Barons die Meisterschaft feiern. In der Bundesliga tat das Gleiche die DEG und der Wiederaufstieg war perfekt. Die Meistermannschaft in der Bundesliga: Peter Franke, Marc Dillmann (Tor), Torsten Schmitt, Rafael Jedamzik, Jouni Vento, Sebastian Odenthal, Chad Biafore, Zdenek Travnicek, Andreas Pokorny, Segej Sorokin (Verteidigung), Leo Stefan, Till Feser, Ralf Reisinger, Björn Schönfeld, Anders Gozzi, Maurizio Mansi, Boris Lingemann, Victor Gordiouk, Fabian Brännström, Andreas Brockmann, Torsten Kunz (Sturm). Trainer war Gerhard Brunner, der während der Saison Czeslaw Panek ablöste.
|