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Die DEG in den 60er Jahren

Zur DEG in den 60er weiss ich naturgemäß relativ wenig, denn so ein alter Knochen bin ich nun auch noch nicht. Ich erinnere mich daran, wie mich mein Cousin zu einem Spiel mitnahm, das Eisstadion war noch nicht überdacht, es schneite, die DEG wurde mit großem Rückstand hinter dem EV Füssen Vize-Meister und dies wurde gefeiert wie eine Meisterschaft. Ich denke, das war in der Saison 1968/1969.

Die DEG stieg 1965 in die Bundesliga auf. Sie wurde auf Anhieb 4. in der Vor- und 3. in der Meisterrunde. Meister wurde der EC Bad Tölz.

 

deg99

links:
altes DEG- Logo




rechts:
Orro Schneitberger

schneitberger_otto

In der Saison 1966/1967 dann die Sensation, die gleichzeitig einen Schock für die bayerischen Vereine darstellte, die bisher das Feld beherrschten: Die DEG feierte ihre erste Deutsche Meisterschaft! Die bekanntesten Spielernamen aus diese Zeit sind H.-J. Schmengler, Otto Schneitberger, Horst Roes, Peter Gregory, Ingo Lingemann und Klaus Breidenbach. Einige von ihnen hatten übrigens den Verräter-Status, weil sie von Bayern in den Westen “rübergemacht” hatten. Trainer war Hans Rampf.

Den Rest der 60er-Jahre konnten sich die bayerischen Vereine noch einmal in Sicherheit wägen. Der Füssen (67/68 und 68/69) sowie der EV Landshut (69/70) stellten die Deutschen Meister. Die Plazierungen der DEG waren in den Jahren: 4., 2. und 8.

Ach ja, und in der Saison 1969/1970 tauchte so ein komischer Name zum ersten Mal in der Tabelle auf: Kölner EK. Zum Glück ging es direkt wieder in Richtung 2. Spielklasse, einem Zustand, von dem wir heute träumen :-).

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