|
Großes Rätselraten gibt es um den Master of Rough. Trotzdem wir alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, ist es uns nicht gelungen, etwas über die Form des Master of Rough zu erfahren. Der Mann ist schlichtweg verschollen. Bekannte vermuten, er bereitet sich an einem geheimen Ort mit professioneller Hilfe auf die Denmark Open vor, denn er soll vor seinem Verschwinden alle Sparkonten geplündert haben. Der Mann wird also die große Unbekannte bei den Denmark Open sein – wenn er denn wieder auftaucht.
Bleibt der Master of Desaster. Wir hatten das Glück, ihn in einer Düsseldorfer Hausbrauerei für ein Kurzinterview zu treffen. Peinliche Pest (PP): “Wie geht es Ihnen?” Master of Desaster (MoD): “Fantastisch, nach dem 10. Alt geht es immer gut!” PP: “Und, sind Sie in Form?” MoD: “In allerbester, ich liege knapp über 100 Kilo, wenn das keine Form ist!” PP: “Äh, wir meinten eher die golferische Form.” MoD: “Die Form des Vorjahres habe ich allemal!” PP: “Mmh, die war nicht so berauschend.” MoD: “Ich fand sie berauschend, wenn auch eher im negativen Sinn.” PP: “Welche Chancen rechnen Sie sich dieses Jahr bei den Denmark Open aus?” MoD: “Schwierige Frage. Der Master of Clubs hat ja einige Gewichtsprobleme, wenn man dem Foto (siehe oben) glauben darf. Der wird sich ja kaum über den Platz bewegen können, wenn er nicht zwischenzeitlich drastische Maßnahmen zur Gewichtsreduktion ergriffen hat. Aber ich gebe ihn nicht auf, er hat einen eisernen Willen. Was den Master of Rough anbetrifft, da bleibt abzuwarten, ob er überhaupt erscheint. Er ist ja wie vom Erdboden verschwunden. Hier sollten Sie mal recherchieren, da wittere ich einen Skandal. Lange Rede, kurzer Sinn: Platz Zwei oder Drei sollte für mich schon drin sein.” PP: “Das kann aber bei nur drei Teilnehmern auch nicht befriedigend sein.” MoD: “Wieder so eine typische Frage eines unqualifizierten Journalisten! Haben Sie sich schon einmal über vier Stunden auf einem Golfplatz gequält? Achtzehn lange Bahnen? Haben Sie schon mal erleben müssen, kaum ein Fairway zu treffen, weil diese Bewegungen beim Golfsport aber auch gar nichts mit dem typischen Bewegungsablauf eines Menschen zu tun haben? Haben Sie schon mal Dutzende Ihrer Bälle im Wald und im Wasser verschwinden sehen? Haben Sie schon einmal die psychischen Höhen und Tiefen erlebt, die ein Golfer auf dem Platz durchmacht, dieses ständige Auf und Ab? Die hämischen Kommentare der Mitspieler, wenn Sie gerade mal wieder den einfachsten Schlag vergurkt haben? Haben Sie nicht! Also reden Sie nicht von Befriedigung!” PP: “Warum tun sie es sich dann an?” MoD: “Es macht mir Spaß!” PP: “Ich danke für das Gespräch.”
|