Head Banner_V1_1

 

WEB Counter by GOWEB
WEB Counter by GOWEB
Header DK 2009 004

Menschen am Abgrund
Hanno Kaputtnik’s Dokumentation gibt
Einblicke in das Leben des Golfers

Jahrelang blamierten sie unser Volk bei den Dänen über ihre Teilnahme am jährlichen Golfturnier “Denmark Open”. Als sei dies nicht schon genug, werden sie jetzt auch noch zu Fernsehstars. Der jahrzehntelang erfolglose Regisseur und Dokumentarfilmer Hanno Kaputtnik hat sich ausgerechnet die Deutschen Masters ausgesucht, um der Weltbevölkerung aufzuzeigen, was der Golfsport mit denen, die ihm verfallen sind, anrichten kann: Sozialer Absturz, Einsamkeit, Armut, Depressionen und Alkoholismus. Unser Reporter, Heribert Belanglos, sprach mit Hanno Kaputtnik über sein Machwerk.

PP: Hanno, wie kamen Sie auf die Idee, das Alltagsleben von Golfern zu dokumentieren?

Hanno: Es ist doch so: Rundfunk, Fernsehen und Presse berichten nur noch über die Wirtschaftskrise und die Schweinegrippe. Wo bleibt da der einzelne Mensch? Tag für Tag stehen Leute dort, wie es der Titel meiner Dokumentation besagt: Am Abgrund. Und keinen interessiert es. Mit meinem Film will ich die Leute wach rütteln, ich will das einzelne Individuum wieder in den Vordergrund stellen.

PP: Wie kamen sie auf die Idee, einen Abschnitt der Leben der Masters zu verfilmen?

Hanno: Ich habe lange überlegt, über wen ich berichten soll. Als ich eines morgens in meinen leeren Kühlschrank schaute, sagte ich mir, dass ich das Leben von Kreaturen dokumentieren sollte, die genauso erfolglos sind wie ich selbst. Und da gibt es nichts Repräsentativeres als den Master of Clubs, den Master of Desaster, den Master of Rough und den Master of Woods.

PP: Und die Vier haben sofort zugestimmt?

Hanno: Sicher, wenn man in so einer Situation ist wie die Vier, macht man für ein Bier und eine Currywurst alles.
  

PP: Die Öffentlichkeit weiss recht wenig über die Masters. Wie sind sie so? Sympathisch?

Hanno: Na, nu lassen sie mal die Kirche im Dorf! Ich befrage sie ja auch nicht über ihre Schwiegermutter.

PP: Aber Ihr Verdacht, dass der Golfsport die Vier in den Abgrund gerissen hat, hat sich bestätigt?

Hanno: Unbedingt! Ihr Elend ist mir dermaßen nahe gegangen, dass ich mir sogar zeitweise wie ein erfolgreicher Regisseur vorkam.
 

Im Gespräch

Unser Reporter, Heribert Belanglos, im Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Hanno Kaputtnik

PP: Wie stellt sich dieses Elend dar?

Hanno: Nun, zunächst einmal ist dies ein wirtschaftliches Elend. Meine Dokumentation zeigt eindrucksvoll auf, dass das Existenzminimum für die Vier ein Luxus wäre. Dann das soziale Elend: Familie und Freunde haben sich von ihnen losgesagt, weil sie das ewige und erfolglose Hecheln der Masters nach Erfolg nicht mehr ertragen konnten. Und dann der desaströse psychische Zustand der Masters: Vollkommene Realitätsferne, eindeutig pathologisch.

PP: Finden Sie denn, dass die Medien mit den Masters fair umgehen?

Hanno: Bedingt! Klar ist, dass man das, was die Masters Jahr für Jahr abliefern, nicht unkommentiert stehen lassen kann. Manche Veröffentlichungen in der Presse sind aber schon etwas harsch, treffen nicht in Gänze zu und gehen unter die Gürtellinie. Deshalb habe ich in meiner Dokumentation auch mit dem ausgewiesenen Golfexperten Dietä Pohlen zusammengearbeitet, der die Aktivitäten der Masters zutreffend kommentiert hat.

PP: Welchen Ratschlag können sie Leuten geben, die in einer ähnlichen Lage sind wie die Masters?

Hanno: Sich die DVD mit meiner Dokumentation zu kaufen. Erstens wird es die Zuschauer aufbauen, weil sie erkennen, dass sie auch noch nicht im entferntesten da angelangt sind, wo die Masters schon sind. Und zweitens kommen dann ein paar Kröten in meine Schatulle.

PP: Dann sind wir gespannt! Können wir ihre Dokumentation auch bald im Fernsehen sehen?

Hanno. Wie kommen sie denn auf diese Frage? Sie wissen doch, dass ich erfolglos bin. Ganz vielleicht gibt es am 30.05.09 eine Ausstrahlung im Dänischen Lokalfernsehen in Jegum. Zurzeit laufen noch die Verhandlungen über die von mir zu leistende Zuzahlung.

PP: Eine Frage Sie selbst betreffend. Wie erklären Sie sich Ihre eigene Erfolglosigkeit, wo sie doch in Hollywood Karriere machen wollten?

Hanno: Ich weiss nicht, ich bin denen vielleicht zu deutsch!

PP: Hanno Kaputtnik, ich bedanke mich für dieses aufschlussreiche Gespräch.

nach oben

Wende im Fall Master of Clubs

Nun darf er doch bei den Denmark Open 2009 starten. Der Master of Clubs erwirkte über eine einstweilige Verfügung beim Hohen Golfgericht in St. Andrews seine Teilnahme am unbedeutendsten Golfturnier auf unserem Planeten. Der Master of Clubs begründet seinen rechtlichen Schritt mit dem Menschenrecht “Schutz von Minderheiten”. Dazu einer seiner Mitbewerber bei den Denmark Open, der namentlich nicht genannt werden will, weil er Repressalien fürchtet: “Klar, demnächst lässt er sich noch in einer Sänfte über den Golfplatz tragen. Argument: Rettung der Couch Potatoes vor dem Aussterben.”

Hilfsmittel1

Der Stein des Anstoßes: Die neue Golfausrüstung des Masters of Clubs “SchwachmatZumQuadrat” bestehend aus Electro-Cart und Gehhilfe.

Ganz ohne Konsequenzen wird die Nutzung des Golf-Equipments “SchwachmatZumQuadrat” für den Master of Clubs aber nicht sein. Statistisch erwiesen ist, dass diese Ausrüstung einen Vorteil von 1,2 bis 1,7 Schlägen pro Spielbahn bringt, Die Richter des Hohen Golfgerichts waren gnädig: Pro Runde werden dem Master of Clubs nur 18 Schläge aufaddiert.

Master of Desaster optimistisch

Mit Optimismus geht der Master of Desaster in die diesjährigen Denmark Open. “Ich bin eindeutig nicht schlechter geworden gegenüber den Vorjahren. Der dritte Platz ist allemal drin”. Recht hat er, der Master of Desaster, denn es nehmen nur drei Spieler in diesem Jahr teil.

DSC_1621_DXO_BBB

Freut sich auf die Denmark Open 2009. Durch die Nicht-Teilnahme des Master of Woods ist ihm der dritte Platz sicher. 

Rätsel um den Master of Rough

Wieder bärenstark wie im letzten Jahr oder doch eher Papiertiger? Der Master of Rough gibt keine Einblicke in seine derzeitige Spielstärke. Der Ort, wo er sich auf die Denmark Open 2009 vorbereitet, ist gänzlich unbekannt. Aus Spanien kommt übrigens die Meldung, dass der Aufenthaltsort des Doping- arztes Eufemiano Fuentes eben- falls unbekannt ist. Böses denkt, wer da einen Zusammenhang sieht.

zurück

[Home] [Ferienhaus_Portugal] [Luftfahrt] [Golf] [Dänemark 2010, Teil 1] [Dänemark 2010, Teil 2] [Dänemark 2010, Teil 3] [Dänemark 2010, Teil 4] [Dänemark 2009, Teil 1] [Dänemark 2009, Teil 2] [Dänemark 2009, Teil 3] [Dänemark 2008, Teil 1] [Dänemark 2008, Teil 2] [Dänemark 2008, Teil 3] [Dänemark 2008, Teil 4] [Dänemark 2007, Teil 1] [Dänemark 2007, Teil 2] [Dänemark 2007, Teil 3] [Dänemark 2007, Teil 4] [Dänemark 2007, Teil 5] [Dänemark 2007, Teil 6] [Dänemark 2006] [Eishockey] [Foto] [Musik] [9/11] [Contact us] [Impressum]