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Die Denmark Open 2008 kommen immer näher, am 24. Mai fällt der Startschuss. Gerade noch rechtzeitig haben wir einen ausgewiesenen Golf-Experten gewinnen können, der uns durch die diesjährige Saison begleiten wird: Dietä Polen! Bisher beschäftige er sich mit größeren Bällen: Serena Pott und Knaddel Abdul Fahrrad gehörten zu seinen Schützlingen. Exklusiv für uns gibt er einen Einblick in seine golferische

Dietä Pohlen

Expertise. In der ersten Folge beschäftigt er sich mit dem golferischen Talent unserer deutschen Teilnehmer bei den Denmark Open und wie sie damit umgehen. In loser Reihenfolge wird er von der weiteren Vorbereitung auf das Turnier berichten. Und während der Turnierwoche wird er die Ereignisse hautnah verfolgen und analysieren.
Lesen Sie heute, was er uns zu sagen hat. Es wird keinen interessieren.

 

“Ich sach mal so: Eigentlich spiele ich ja ganz gerne Golf, aber als ich zum ersten Mal unsere vier Masters rumstümpern sah, da kam ich schon ins Nachdenken. Aber ich hab’ mir gesagt: ‘Dietä, Du hast schon so viel Elend in Deinem Leben gesehen, also wirst Du auch noch diese personifizierte Talentlosigkeit aus Deutschland (Anm. der Red.: Gemeint sind der Master of Woods, der Master of Rough, der Master of Clubs und der Master of Desaster) über dich ergehen lassen können.’ Eigentlich sind sie ja ganz nett. Das meine ich jetzt ganz ehrlich. Die können ja auch nix dafür, dass sie so sind, wie sie sind. Das muss irgendwo seine Ursache in der Kindheit haben, Erziehung oder so. Können aber auch die Gene sein. Weiss ich nicht so genau. Ich hab das nicht so richtig verstanden, was Knaddel mir mal über das Thema erzählt hat. Na ja, ist ja auch egal. Viel wichtiger ist die Frage, ob die Vier würdige Vertreter Deutschlands bei den Denmark Open sein werden. Da habe ich meine Zweifel. Und heute erzähle ich Euch warum.

Jetzt guckt Euch doch mal als Erstes die Bilder unten an. Habt Ihr da dieselben Gedanken wie ich? Das könnt ihr überprüfen, wenn ihr mal auf die Fragezeichen klickt. Funktioniert aber nur, wenn ihr keine Popup-Blocker aktiviert habt. 

The Pros

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The Masters

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Das Aberwitzige ist ja, dass beide Gruppen das selbe Ziel haben, wenn du sie auf die Bahn schickst: Beide wollen möglichst schnell das Spielgerät in dieses Loch befördern, dass da irgendwelche Typen in ein paar Hundert Meter Entfernung in den Boden gemacht haben. Das ist so, als wenn du in Hamburg ‘nen ICE und ‘ne S-Bahn auf die Reise nach München schickst und beide Lokführer meinen, zeitgleich anzukommen. Das hat doch nichts mit Realitätssinn zu tun. Und es ist doch klar, wo sich die Talentierten und Untalentierten dann wieder finden. Aber immerhin: Auf ihrer Reise zum Loch hält die Natur für den Versager viele schöne Dinge bereit.

Hole

Die Gruppe der talentierten Golfer muss auf vieles verzichten. Ihr Leben ist von Langeweile geprägt. Kurzgemähter Rasen und noch kürzer gemähte Grüns sind kaum dazu geeignet, bei ihnen nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen.

Wald Bär

Für die Gruppe der untalentierten Golfer hält die Natur viele Überraschungen bereit. Nur sie erfahren die Schönheit und die Abwechslung der Fauna in unseren Breitengraden. Und mit etwas Glück steht einem Dialog mit einem der Waldbewohner nichts entgegen.

Aber unterwegs Bäume und Tiere zu gucken, bringt beim Golfspielen natürlich nix. Man muss hart an sich arbeiten. Glaubt mir das, denn mir wurde nichts in die Wiege gelegt. Ohne harte Arbeit wäre Moddärn Tohking nicht möglich gewesen. Ich hab den Vieren deshalb schon mal mein neues Buch gegeben, damit sie was fürs Leben lernen. Das erscheint übrigens am 1. Mai und kostet nur siebenfünfundneunzig. Und wie setzen die Masters das um, was ich ihnen über das Buch vermitteln will? Vollständig unterschiedlich! Der Master of Woods und der Master of Desaster wissen wenigstens einigermaßen, was zu tun ist. Sie üben und üben und üben; auch wenn der Erfolg sich bisher nicht eingestellt hat.

Das lob ich mir doch! Die Jungs sind aus meinem Holz geschnitzt: Ehrgeizig, strebsam und fleissig!

MoR001

Und die anderen Beiden, der Master of Rough und der Master of Clubs?

MoC001

 Sie meinen, sich den Erfolg erkaufen zu können:

Hightech Frust 001

Die haben echt nix kapiert. Da setze ich, Dietä Polen, mich einen halben Tag hin und lege in dem Buch dar, welch steinigen Weg ich zurücklegen musste, bis ich da war, wo ich jetzt bin, und die latschen los und kaufen sich für jede Menge Kohle neue Spielgeräte. Das hat doch nix mit Charakter zu tun. Nee, so werden die nix im Golfgeschäft. Eher bringe ich ‘ner Kuh das Singen bei, als dass die Beiden aber auch nur in die Nähe eines Turniersieges kommen. Da iss nix mit deutschen Tugenden, null, zero! Dänischer Käse iss das, sonst nix!

So, jetzt muss ich aber weg. Meine Freundin Est e Fania, ach nee, ich hab ja ne Neue, wartet auf mich. Also bis bald!

Euer

dietä

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