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Zeitung

Dienstag, 19. Juni 2007

Das Interview

Denmark Open 2007 - Exklusiv bei uns:

Die Denmark Open 2007 sind vorüber. Als letzter Teil der Berichterstattung gibt es bei uns das Exklusiv-Interview mit den deutschen 4-fach-Siegern, dem Master of Clubs, dem Master of Rough, dem Master of Wood und dem Master of Desaster. 

BZ: Master of Clubs, wie fühlen Sie sich nach Ihrem überraschenden Sieg?

Master of Clubs: Bestätigt! Das ist doch wohl sonnenklar. Oder kennen Sie jemanden, der an meinem Sieg gezweifelt hat? Ich spiele doch das um Längen bessere Golf, falls Sie es noch nicht bemerkt haben. Und was heisst hier überraschend? Noch so eine zynische Bemerkung und das Interview ist für sie beendet.

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Für den Master of Clubs war sein Sieg selbstverständlich.

BZ: Master of Rough, wie sehen Sie die Dinge?

Master of Rough: Sie müssen wissen, dass der Master of Clubs eine schwierige Jugend hatte. Da muss man sich die Dinge schon einmal schön reden. Ich bin mit meinem zweiten Platz zufrieden, denn es war ein starkes Teilnehmerfeld.

BZ: Master of Desaster, Sie hätten sich sicher ein wenig mehr erwartet.

Master of Desaster: Im Moment bin ich Dritter, aber man wird mir zumindest noch den zweiten Platz zuerkennen. Denken Sie an unseren berechtigten Protest wegen der Cart- Affäre. Was sich der Master of Clubs und der Master of Wood geleistet haben – und das wurde von der Turnierleitung auch noch geduldet -, wird noch seine Konsequenzen haben. Von den anderen Dingen will ich hier gar nicht reden.

BZ: Master of Wood, wissen Sie, was der Master of Desaster meint?

Master of Wood: Natürlich weiss ich das! Jeder, der ein wenig die Augen öffnet, hat doch gesehen, dass Dr. Fuentes des Nachts beim Master of Clubs und beim Master of Rough ein und aus ging. Wiegenlieder hat er da bestimmt nicht gesungen.

Master of Desaster: Ja, so ist es, und jeden morgen sind die beiden Gierlinge noch mit den leeren EPO-Flaschen in den Supermarkt marschiert, um das Pfand zu kassieren.

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Die Disqualifikation droht!

BZ: Master of Clubs, was sagen Sie zu den Anschuldigungen?

Master of Clubs: Das sind doch nur die unsportlichen Versuche unter- privilegierter Golfspieler, um sich irgendwie doch noch Ruhm zu erhaschen. Ich kann gar nicht zum Supermarkt gehen, ich hab‘ doch Rücken. Von daher war auch die Sache mit dem Golf-Cart in Ordnung.

Master of Wood (bratscht): Und meine Ferse war auch kaputt!

BZ: Master of Rough, Ihr Statement dazu?

Master of Rough: Zu so was sage ich nichts. Ich pflege, mich nur auf einem bestimmten Niveau zu unterhalten, Außerdem schlafe ich auf Reisen für gewöhnlich alleine in meinem Bett und schon gar nicht zusammen mit einem Dr. Fuentes.

BZ: Master of Desaster, das sind klare Dementi. Bleiben Sie bei Ihren Anschuldigungen?

Master of Desaster: So sehen Dementi aus? Das Oberste Golfgericht in Augusta unter der Leitung des Ehrenwerten Richters Jonathan McNamara wird dazu seine eigene Meinung haben.

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Der Doping-Vorwurf wird später in diesem Jahr vor dem Ehrenwerten Richter Jonathan McNamara verhandelt.

Master of Wood: Jo, und gleich wird uns der Master of Rough noch erklären, dass EPO das neue Erfrischungs- getränk von Warsteiner ist und das EPO für Erdbeeren, Pfirsich und Orange steht.

BZ: Wir scheinen, den Sachverhalt hier nicht abschließend klären zu können. Deshalb jetzt zurück zu den sportlichen Themen. Master of Clubs, Sie hatten eigentlich die ganze Woche über gute Platzierungen. Nur am vierten Tag, da schwächelten Sie und wurden nur Dritter.

Master of Clubs: Spielen Sie mal eine ganze Woche mit solchen Typen Golf. Ich brauche die Herausforderung und wenn die nicht da ist, dann kann man auch mal schwächeln. Außerdem spare ich für den Master of Rough die Kosten für den Psychiater, denn an diesem Tag durfte er mal gewinnen.

Master of Rough: Der Master of Clubs sollte dafür Sorge tragen, dass ihm nicht an anderer Stelle immense Kosten entstehen. So empfehle ich ihm dringend, von Spaziergängen nachts im Park Abstand zu nehmen.

BZ: Jetzt wird es interessant, wie meinen Sie das, Master of Rough?

Master of Rough: Das habe ich nur so aus reiner Sorgfaltspflicht gesagt. Ich bin halt ein fürsorglicher Mensch.

BZ: Master of Desaster, jetzt lassen wir mal all die anderen Dinge beiseite: So ganz zufriedenkönnen Sie mit Ihrer Leistung aber nicht sein.

Master of Desaster: Welches Turnier haben Sie denn gesehen? Ich fand meine Leistung an dem ein oder anderen Loch ganz ansprechend. Ich glaube, ich war auch mal auf zwei Bahnen hintereinander gut. Was soll also die Frage?

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Master of Desaster: “Ich war garnicht so schlecht!”

BZ: Wir sehen das halt anders.

Master of Desaster: Das ist sie wieder, die typische deutsche Presse, die an nichts ein gutes Haar lassen kann.

BZ: Master of Wood, Ihr Spiel kann man aber doch mit Fug und Recht als weitgehend grausam bezeichnen.

Master of Wood: Wissen Sie, ich spiele schon lange Zeit so was von grausam. Da kann man sich doch nicht von einem auf den anderen Tag umgewöhnen. Darüber hinaus liebe ich die Konstanz.

BZ: Master of Rough, auf dem Platz wirken Sie immer so ruhig und konzentriert.

Master of Rough: Bringt es mich weiter, wenn ich bei dem Anblick der Anderen einen Schreikrampf bekomme? Nein, das tut es nicht, da genieße ich lieber die Natur, mein schönes Golfspiel und hin und wieder eine Zigarette.

BZ: Master of Wood, würde ein bisschen mehr innere Ruhe nicht zu einem besseren Spiel verhelfen?

Master of Wood: Wie meinen sie das denn jetzt; *#~+**$%“*##*~~*!!!!!

BZ: Master of Rough, Sie jagen ja beim Abschlag den Ball regelmäßig ins Rough und den Wald. Trotzdem finden Sie die Bälle immer wieder. Wie machen Sie das?

Master of Clubs (grinst): Kleiner Tipp: Immer zwei bis drei Bälle in der Tasche haben und ein überraschtes und unschuldiges Gesicht aufsetzen!

Master of Desaster: Jawoll, und nächstes Jahr wird er die Fische soweit dressiert haben, dass sie ihm die Bälle auch aus dem Teich raustragen.

BZ: Master of Wood, Sie hatten sich vor dem Turnier neue Schläger anfertigen lassen. Stimmt es, dass Ihr Ausrüster, Shit4Golf, Sie angerufen hat, um sich bei Ihnen zu entschuldigen?

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War der Fehler seines Ausrüsters wirklich so unbedeutend, wie er behauptet?

Master of Wood: Ja, das stimmt. Sie haben versehentlich Schlägerköpfe für Rechtshänder montiert. Aber dieser kleine Fehler hat den Ausgang des Turniers nicht beeinflusst.

Master of Rough: Kann ich bestätigen. Neulich hat er versehentlich mit seinem Regenschirm gespielt, das hatte auch keine Auswirkungen.

BZ: Meine Herren, das Turnier ist jetzt vorbei, wie geht es jetzt bei Ihnen weiter?

Master of Clubs: Ich werde wieder dahin gehen, wo ich hergekommen bin: Auf meine Couch! Und Ende Mai 2008 werde ich wieder aufstehen, nach Dänemark fahren und dann werde ich sie wieder fertig machen!

Master of Rough: Wie Sie wissen, habe ich bei den Dänemark Open 2007 neben dem Preisgeld von 50 Euro die Tourkarte für die Grönland-Tour gewonnen. Da geht es im Oktober los und sie dauert bis April des nächsten Jahres. Jetzt wird erst einmal ein bisschen Urlaub gemacht und dann beginnen die Vorbereitungen.

Master of Wood: Mal eine Frage dazu: Darf man da 13 Schläger plus Eispickel in den Sack tun oder sind die inklusive? Und was meine Zukunft betrifft: Jetzt beginnt bald wieder die Billardsaison und dort gilt es, den Abstieg zu vermeiden. Zwischendurch spiele ich mal mit meinen Freunden Taiger Wudds, Collin MontPommery und Stuart Äppelbi `ne Runde Golf auf Hawaii.

Master of Desaster: Die Freunde sind doch wohl eher Schmitzens Jupp, Koslowski Heinz und Tegtmeyer Hans und das heisst nicht Hawaii sondern Lauswart. Und im übrigen fühle ich mich den Leuten verpflichtet, die mich bei den Denmark Open angefeuert und nach vorne gepeitscht haben. Ich werde über die deutschen Plätze touren, damit sich meine Fans noch einmal an meinem professionellen Golfspiel erfreuen können.

Alle (unisono): Oh Gott!

BZ: Eine letzte Frage: Fühlen sie sich eigentlich alle als ein Team?

Alle: SELBSTVERSTÄNDLICH!

BZ: Meine Herren, wir danken für das Gespräch.

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Master of Rough: Den Grönländern wird er seine Eskimo-Rolle zeigen

Echte Fründe

Echte Fründe stonn zusammen!

Das Gespräch führte unsere Dänemark- Korrespondentin, Trine Sörensen

Mein Leben mit MoC

Lesen Sie morgen in der Blöd-Zeitung:

Mein Leben mit dem Master of Clubs!

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Rome Interconti - Bericht aus dem Knast
Ich beichtete den Kakerlaken meine Sünden!

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Sahara Golf
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